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Brief an Supermarkt

Sehr geehrte Damen und Herren

Wir for­dern Sicht– und Geruch­schutz vor Fleisch in Supermärkten

Das Aus­stel­len von Fleisch-Leichenteilen ist unzi­vi­li­siert, unchrist­lich und fügt sen­si­blen Men­schen erheb­li­chen Scha­den zu.

Die­ser Sicht­schutz soll Kin­der, Jugend­li­che unter 18 Jah­ren, sowie Vege­ta­rier und Vega­ner vor dem Anblick von Tier­lei­chen und Blut schüt­zen, vor Bil­dern und Tat­her­gän­gen, die mit Gewalt ver­bun­den sind.

Jedes Jahr wer­den Mil­li­ar­den Tiere ihres Flei­sches wegen umge­bracht, am Fließ­band kopf­über an Haken auf­ge­hängt, mit Bol­zen­schuss oder Gas getö­tet; teil­weise ver­blu­ten diese Tiere bei unvoll­stän­di­ger Betäu­bung, wenn die Arbei­ter im Akkord arbei­ten, bereits bei der Zucht und beim Trans­port wer­den sie gequält und miss­han­delt. Ihr Leben und Tod ist eine ein­zige Tor­tur und ihre Lei­chen­teile wer­den dann in Cel­lo­phan ver­packt im Super­markt aus­ge­stellt. Hinzu kom­men unzäh­lige Mil­lio­nen Ton­nen Fisch, die grau­sam ersti­cken oder lebend aus­ge­nom­men werden.

Diese Miss­hand­lung von Tie­ren ist Gewalt und wir möch­ten Kin­der und Kun­den vor die­ser Gewalt­ver­herr­li­chung schüt­zen“, fin­den wir.

Fleisch­pro­dukte müs­sen in einen abge­le­ge­nen, iso­lier­ten Teil des Super­mark­tes ver­legt wer­den, weit weg von far­bi­gen, gesun­den und fri­schen Lebens­mit­teln wie Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte“.

Nicht nur Kin­der und Jugend­li­che, son­dern auch mit­füh­lende Erwach­sene, die dar­auf ver­zich­ten Fleisch zu essen, sind oft sehr betrof­fen wenn sie in Super­märk­ten an der Fleisch– oder Fisch­theke vor­bei­lau­fen. Der Gestank ist oft kaum aus­zu­hal­ten. Dort wer­den sie z. B. mit dem Anblick eines gehäu­te­ten Hasen kon­fron­tiert, ein Tier, das bei so man­chem Kun­den zu Hause im Gar­ten her­um­hüpft. Auch vor Schwei­ne­köp­fen, Span­fer­kel, Rin­de­roh­ren, Schne­cken, geköpf­ten Vögeln, Schwei­ne­fü­ßen, Gar­ne­len, Hum­mer und Fische, die mit trau­ri­gen, star­ren Augen und geöff­ne­tem Mund an die Decke star­ren, wer­den die Kun­den nicht ver­schont. „Viele Eltern muss­ten hier schon neu­gie­rige, unan­ge­nehme Fra­gen beant­wor­ten und sogar lügen, wenn sie ihre Kin­der vor der Wahr­heit über die vor­aus­ge­gan­gene Gewalt des Schlach­tens schüt­zen möch­ten. Selbst dem Geruch von Blut und Tod kann der Kunde nur schwer ent­kom­men“, fin­den wir.

Wenn Nicht­rau­cher in Super­märk­ten vor Ziga­ret­ten­rauch geschützt wer­den, müs­sen die Men­schen erst recht vor dem Anblick und dem Geruch von Lei­chen­tei­len geschützt werden.

Der Trend weg vom Fleisch zu Alter­na­ti­ven ist schon in vol­lem Gange und wird stär­ker wer­den. Sty­len Sie Ihren Super­markt zu einem bahn­bre­chen­den und infor­ma­ti­ven Treff­punkt eines nach­hal­ti­gen Lebens­stils um.

Wei­tere Infos erhal­ten Sie auf www.fleischverbot.info

Mit freund­li­chem Gruss

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