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Religion

Reli­giöse Symbole

Der Bahai Glaube:

Was wird die Nah­rung der Zukunft sein?” … “Früchte und Kör­ner.“
Die Zeit wird kom­men, da kein Fleisch mehr geges­sen wird. Die Medi­zin­wis­sen­schaft ist noch in der Anfangs­phase, sie zeigt jedoch, dass unsere natür­li­che Nah­rung das ist, was aus dem Boden wächst. Die Men­schen wer­den sich all­mäh­lich so weit ent­wi­ckeln, dass ihnen diese natür­li­che Kost ent­spricht.
– ‘Abdul-Bahá: Die Tage im Licht aus ‘Akka, 1979, Seite 8–9

Frage: Was wird die Nah­rung der ver­ein­ten Men­schen sein?
Ant­wort: Mit zuneh­men­dem Fort­schritt der Mensch­heit sinkt der Fleisch­kon­sum immer mehr, da die Zähne der Men­schen nicht die von Fleisch­fres­sern sind. Mensch­li­che Zähne, die Backen­zähne, sind zum Mah­len von Kör­nern geformt. Die Vor­der­zähne, die Schnei­de­zähne, die­nen zum Essen von Früch­ten usw. Den Ess­werk­zeu­gen zufolge ist also ganz offen­sicht­lich, dass die mensch­li­che Nah­rung aus Früch­ten und Kör­nern beste­hen soll und nicht aus Fleisch. Wenn die Mensch­heit voll aus­ge­reift ist, wird das Fleisch­es­sen all­mäh­lich auf­hö­ren.
– ‘Abdul-Bahá, die Ver­brei­tung uni­ver­sel­len Frie­dens, US Bahá-i Publis­hing Trust, 1982 Zweite Edi­tion, Seite 170

Die bud­dhis­ti­sche Ver­ei­ni­gung “The Bhiksu Sangha”:   Wenn wir – die Mensch­heit – Weis­heit besit­zen und zwi­schen Gut und böse unter­schei­den kön­nen, soll­ten wir beden­ken: Mensch zu sein bedeu­tet, nicht zu töten und nicht fähig zu sein, Fleisch, Kno­chen und das Blut von Lebe­we­sen zu essen.
– Das Buch der Wahr­heit, Seite 202

Wir soll­ten ler­nen, Gemüse und Früchte zu ver­zeh­ren und unse­ren Geist zu befreien, damit wir Gott wer­den kön­nen, Bud­dha.
– Das Buch der Wahr­heit, Seite 205

Wenn wir wis­sen, dass die Tiere ihres Flei­sches wegen getö­tet wur­den und wir sie den­noch essen, bege­hen wir schon die Sünde des Tötens. Wenn die Tiere wegen uns getö­tet wer­den, dann ist das unsere Sünde und die Seele der Getö­te­ten ver­übelt es uns, nicht dem, der tötet. Wenn wir gewillt sind, die­ses Fleisch zu essen, zeigt das, dass wir grau­sam und skru­pel­los sind. Des­halb kann nur ein Skru­pel­lo­ser Fleisch essen bzw. haben Fleisch­es­ser ein skru­pel­lo­ses Herz.
– Das Buch der Wahr­heit, Seite 201–202, Zeile 25–33

Bud­dhis­mus:

Zu jener Zeit sagte Arya (der Weise) Maha­mati Bodhi­sattva Maha­sattva zu Bud­dha:
“Bha­ga­van (Ehr­wür­di­ger der Welt), ich sehe, dass in allen Wel­ten die Wan­de­rung von Geburt zu Tod, die ver­mehrte Feind­se­lig­keit, und der Fall auf üble Pfade vom Fleisch essen und wie­der­keh­ren­den Töten ver­ur­sacht wird. Solch ein Ver­hal­ten ver­stärkt Gier und Ärger und macht es Lebe­we­sen unmög­lich, dem Leid zu ent­flie­hen. Das ist wirk­lich sehr schmerz­haft.“
– Lan­ka­va­t­ara Sutra (Tri­pitaka Nr. 671)

Wenn einer mei­ner Schü­ler dies nicht ernst­haft berück­sich­tigt und noch Fleisch isst, soll­ten wir wis­sen, dass er aus der Can­dela (Mörder)-Linie stammt. So einer ist nicht mein Schü­ler und ich bin nicht sein Leh­rer. Des­halb, Maha­mati, wenn jemand mein Ver­wand­ter sein möchte, sollte er kein Fleisch essen.
– Lan­ka­va­t­ara Sutra (Tri­pitaka Nr. 671)

Mön­che oder Haus­häl­ter soll­ten fünf Arten von Geschäf­ten unter­las­sen. Wel­che fünf? Waf­fen­han­del, Men­schen­han­del, Fleisch­han­del, Rausch­mit­tel­han­del und Gift­han­del.
– Vani­jja Sutta, AN 5:177

Ananda, wenn Lebe­we­sen in den sechs Wel­ten der Exis­tenz das Töten ein­stel­len, gera­ten sie nicht in den Kreis­lauf von Geburt und Tod … Wie soll sich also jemand, der sich im gro­ßen Mit­ge­fühl übt, vom Fleisch und Blut von Lebe­we­sen ernäh­ren?
– Sur­ang­ama Sutra

Der Bud­dha sagte zu Maha­mati: “Fleisch essen birgt zahl­lose Ver­ge­hen. Alle Bodhi­satt­vas (spi­ri­tu­ell Prak­ti­zie­rende) soll­ten ihr gro­ßes Erbar­men und Mit­ge­fühl aus­bauen, und somit kein Fleisch essen.“
– Lan­ka­va­t­ara Sutra (Tri­pitaka Nr. 671)

Ananda, Prak­ti­zie­rende, die in den Zustand des Sama­dhi tre­ten wol­len (hei­lige Kom­mu­nion), soll­ten sich zunächst ein­ge­hend mit den Regeln des rei­nen Lebens befas­sen, um die Lust aus dem Geist durch Mei­dung von Fleisch und Wein zu ent­fer­nen.
Ananda, wenn sie sich nicht den Sin­nes­freu­den und des Tötens ent­hal­ten, ent­kom­men sie nie­mals den drei Wel­ten der Exis­tenz.
– Sur­ang­ama Sutra

Fleisch essen zer­stört die Saat des Mit­ge­fühls und jede Hand­lung eines Fleisch­es­sers erschreckt alle Wesen durch den Kör­per­ge­ruch nach Fleisch.
– Maha­pa­ri­nir­vana Sutra

Bha­ga­van (Ehr­wür­di­ger der Welt), Men­schen, die Fleisch essen, zer­stö­ren ihre eigene große Saat der Barm­her­zig­keit, daher soll­ten Men­schen, die sich im hei­li­gen Weg üben, kein Fleisch essen.
– Lan­ka­va­t­ara Sutra (Tri­pitaka Nr. 671)

Wenn jemand sei­nen Kör­per und Geist kon­trol­lie­ren kann und dadurch AUFHÖRT, DAS FLEISCH DER TIERE ZU ESSEN und tie­ri­sche Pro­dukte zu tra­gen, der wird, sage ich, wirk­lich befreit. Diese meine Lehre ist die des Bud­dhas, wohin­ge­gen jede andere von bösen Dämo­nen kommt.
– Sur­ang­ama Sutra

Wer dem Geschmack von Fleisch ent­sagt, kann den Wohl­ge­schmack der wah­ren Dhar­mas kos­ten (der wah­ren Leh­ren), wahr­haft den Bhumi (Zustand) der Bodhi­satt­vas (spi­ri­tu­ell Prak­ti­zie­ren­den) prak­ti­zie­ren und rasch Anuttara-Samyak-Sambodhi (höchste voll­kom­mene Erleuch­tung) erlan­gen.
– Lan­ka­va­t­ara Sutra (Tri­pitaka Nr. 671)

Maha­mati, ich sehe, dass sich Lebe­we­sen in der See­len­wan­de­rung der sechs Pfade befin­den (Gott, Mensch, Asura, Tier, hung­ri­ger Geist, Höl­len­we­sen), in Geburt und Tod zusam­men sind, ein­an­der gebä­ren und auf­zie­hen und ein­an­der immer wie­der Väter wer­den, Müt­ter, Brü­der und Schwes­tern … Sie kön­nen auch in andere Pfade gebo­ren wer­den (von Tie­ren, Geis­tern, Gott usw.), ob tugend­haft oder böse wer­den sie ein­an­der regel­mä­ßig Ver­wandte. Auf­grund die­ser Ver­wand­schaf­ten sehe ich, dass alles von Lebe­we­sen geges­sene Fleisch von deren eige­nen Ver­wand­ten stammt.
– Lan­ka­va­t­ara Sutra (Tri­pitaka Nr. 671)

Ich for­dere, dass ihr auch das in drei­er­lei Hin­sicht reine Fleisch nicht essen sollt. Auch andere Fleisch­ar­ten als die (bis­her ver­bo­te­nen) soll­ten gemie­den wer­den. Das Fleisch von Tier­lei­chen soll auch auf­ge­ge­ben wer­den …
Alle Geschöpfe erken­nen eine Per­son, die Fleisch isst und wenn sie den Geruch auf­neh­men, haben sie Todespa­nik.
Wo diese Per­son auch unter­wegs ist, fürch­ten sich die Wesen im Was­ser, auf dem Tro­cke­nen oder in den Lüf­ten. Beim Gedan­ken, dass sie von der Per­son getö­tet wer­den, wer­den sie sogar ohn­mäch­tig oder ster­ben.
Aus die­sen Grün­den essen Bodhisattva-Mahasattvas (Große Hei­lige) kein Fleisch. Auch wenn es scheint, als äßen sie deret­we­gen Fleisch, die bekehrt wer­den soll­ten – da sie tat­säch­lich keine gewöhn­li­che Nah­rung essen, um wie viel weni­ger dann also Fleisch!
– Maha­pa­ri­nir­vana Sutra

Bodhi­satt­vas (spi­ri­tu­ell Prak­ti­zie­rende) soll­ten erken­nen, dass alles Fleisch von schmut­zi­gen Kör­pern stammt, die aus Eiter, Blut, Schmutz, roten Bin­dus (hel­len Trop­fen) und wei­ßen Bin­dus der Eltern zusam­men­ge­setzt sind. Da sie also den Schmutz des Flei­sches erken­nen, soll­ten sie kein Fleisch essen.
– Lan­ka­va­t­ara Sutra (Tri­pitaka Nr. 671)

Alles Fleisch ist wie die toten Kör­per der Men­schen … gekoch­tes Fleisch ist stin­kend und ver­ko­tet wie bren­nende Lei­chen – wie kön­nen wir also so etwas essen?
– Lan­ka­va­t­ara Sutra (Tri­pitaka Nr. 671)

Fleisch essen kann Gelüste ver­stär­ken, Fleisch­es­ser sind gie­rig … Was den Trieb angeht, Leben zu schüt­zen und wert­zu­schät­zen, gibt es kei­nen Unter­schied zwi­schen Mensch und Tier … Jedes Lebe­we­sen fürch­tet näm­lich den Tod, wie kann es da das Fleisch ande­rer essen? Jeder, der Fleisch essen möchte, sollte zuerst den Schmerz wahr­neh­men, wie sein eige­ner Kör­per zer­schnit­ten wird, und dann den Schmerz aller Lebe­we­sen und dann gibt er das Fleisch­es­sen auf.
– Lan­ka­va­t­ara Sutra (Tri­pitaka Nr. 671)

Kasyapa fragte den Bud­dha: “Warum erlaubte der Herr den Bhik­sus (Mön­chen) frü­her, die ‘drei rei­nen Fleisch­sor­ten’ oder sogar die ‘neun rei­nen Fleisch­sor­ten’ zu essen?” Der Bud­dha sagte: “Der dama­li­gen Not­wen­dig­keit fol­gend war es so ein­ge­führt, um all­mäh­lich zur tat­säch­li­chen Abgren­zung vom Fleisch­es­sen zu kom­men.“
– Shakya­muni Bud­dha, Nir­vana Sutra

Fleisch­es­ser bege­hen zahl­lose Ver­stöße, wohin­ge­gen Vege­ta­rier zahl­lose Ver­dienste und Tugen­den haben.
– Lan­ka­va­t­ara Sutra (Tri­pitaka Nr. 671)

Wenn nie­mand Fleisch isst, dann tötet nie­mand Lebe­we­sen zur Nah­rung … Das Töten fin­det für die Käu­fer statt, somit ist Kau­fen genauso wie Töten. Somit kann Fleisch essen den hei­li­gen Weg ver­sper­ren.
– Lan­ka­va­t­ara Sutra (Tri­pitaka Nr. 671)

Auch muss man nach der Geburt eines Babys dar­auf ach­ten, dass kein Tier getö­tet wird, um die Mut­ter mit Fleisch-Spezialitäten zu bekös­ti­gen, und nicht viele Ver­wandte ver­sam­melt wer­den, die All­ko­ho­li­sches trin­ken oder Fleisch essen – denn in der schwie­ri­gen Zeit der Geburt gibt es unzäh­lige böse Dämo­nen, Mons­ter und Kobolde, die sich den streng rie­chen­den Kör­per ein­ver­lei­ben wol­len, und ich bin es, der vor­her die für Haus­halt und Land zustän­di­gen Gott­hei­ten ange­wie­sen hat, Mut­ter und Kind zu schüt­zen, damit sie sich sicher und glück­lich füh­len und ihnen Nut­zen zuteil wird. Aller­dings berei­ten man­che Leute wenn sie sehen, dass Mut­ter und Kind sicher und glück­lich sind, gemein­sam zum Dank an die für die Gegend zustän­di­gen Gott­hei­ten Gaben vor, indem sie unwis­send und sinn­wid­rig auf das Töten von Tie­ren zum Ver­zehr zurück­grei­fen und damit Flü­che auf sich her­ab­brin­gen, die sowohl der Mut­ter als auch dem Kind scha­den.
– Ksi­tig­arbha Sutra, Kapi­tel 8

Ein Schü­ler des Bud­dhas darf nicht absicht­lich Fleisch essen. Er sollte nicht das Fleisch irgend­wel­cher füh­len­der Wesen essen. Ein Fleisch­es­ser ver­wirkt sich die Saat des gro­ßen Mit­ge­fühls, durch­trennt den Samen der Buddha-Natur und bewirkt dass ihn (Tiere und über­welt­li­che) Wesen mei­den. Wer es so hand­habt, macht sich zahl­lo­ser Ver­ge­hen schul­dig.
– Brah­ma­jala Sutra

In die­sem Lan­ka­va­t­ara Sutra sage ich, dass alle Fleisch­sor­ten jeder­zeit ohne Aus­nahme unge­nieß­bar sind. Maha­mati, ich ver­biete das Essen von Fleisch nicht nur ein­mal. Ich meine, dass sowohl in der Gegen­wart als auch in Zukunft Fleisch essen ver­bo­ten ist.
– Lan­ka­va­t­ara Sutra (Tri­pitaka Nr. 671)

Alle Men­schen erzit­tern vor Strafe, alle Men­schen fürch­ten den Tod. Ver­gleicht man andere mit sich selbst, sollte man weder mor­den, noch Mor­den ver­ur­sa­chen.
– Dham­ma­pada Sutra 10:129

Ein Mensch ist nicht nobel oder aus­er­ko­ren, weil er lebende Geschöpfe schä­digt. Man bezeich­net ihn als nobel, weil er keine Lebe­we­sen schä­digt.
– Dham­ma­pada Sutra 19:270

Maha­mati, in der Zukunft wird es unwis­sende Men­schen geben, die sagen, dass viele bud­dhis­ti­sche Gebote das Fleisch­es­sen erlau­ben. Sie lie­ben den Geschmack von Fleisch, weil sie von frü­her das Fleisch­es­sen gewohnt sind und sagen das ein­fach ihrer eige­nen Ansicht ent­spre­chend. Aber tat­säch­lich haben Bud­dhas und Weise nie­mals gesagt, dass Fleisch Nah­rung sei.
– Lan­ka­va­t­ara Sutra (Tri­pitaka Nr. 671)

Cao Đài:

Wenn man Fleisch isst und spi­ri­tu­ell prak­ti­zie­ren möchte, ist der Geist mit der Ener­gie aus nied­ri­gen Ebe­nen beschmutzt, wird schwer und kann sich dadurch nicht über das mitt­lere Reich erhe­ben.
– Die wahre Lehre des Gro­ßen Fahr­zeugs, Seite 26

Jene, die Fleisch essen, bre­chen die Fünf Unver­än­der­li­chen Tugenden.

1 – Tiere zu töten, um unse­ren Geschmack zu befrie­di­gen, ist inhu­man.
2 – Tiere zu töten und damit deren Fami­lie zu tren­nen, um unsere Ver­wand­ten zu ernäh­ren, ist unred­lich.
3 – Von Tier­fleisch besu­del­tes Essen den Göt­tern dar­zu­brin­gen ist respekt­los.
4 – Das Ver­zeh­ren von Tie­ren zu prei­sen, als sei es Got­tes Geschenk, und damit das Töten von Tie­ren zu recht­fer­ti­gen, ist töricht.
5 – Tiere trick­reich in eine Falle zu locken ist unaufrichtig.

Die Irdi­schen müs­sen die Fünf Unver­än­der­li­chen Tugen­den hal­ten; sie absicht­lich zu bre­chen ist ein Bre­chen der sitt­li­chen Prin­zi­pien. Durch vege­ta­ri­sche Kost ernäh­ren wir unse­ren Kör­per in best­mög­li­cher Weise. “Vege­ta­risch” bedeu­tet, sich tier­frei zu ernäh­ren.
– Cao Ðài, Ein­heit der Drei Reli­gio­nen, Seite 59

Frage: Bitte erkläre, wie Vege­ta­ris­mus unse­ren Kör­per beein­flusst!
Ant­wort: Tier­fleisch ent­hält meis­tens Viren, wenn man also Fleisch isst, fol­gen die Viren und zer­stö­ren unse­ren Kör­per. Fleisch pro­du­ziert auch toxi­sches Gas und macht so unse­ren Kör­per müde und träge. Dies ist schäd­lich für unse­ren mate­ri­el­len Kör­per. Was den Ver­stand angeht:
Fleisch ent­hält Eigen­schaf­ten der Tiere, macht dadurch unse­ren Ver­stand dumm und ist beson­ders schäd­lich für die sechs Sinne, die unser Geist sind. Wenn ihr euch vege­ta­risch ernährt, wer­det ihr nicht durch den Virus geschä­digt und durch das gif­tige Gas erschöpft.
– Gesetz der Drei Kör­per, Leh­ren der Heiligen

… Zehn Tage Vege­ta­ris­mus schaf­fen etwas Güte in unse­rer Natur. Wegen ver­min­der­tem tie­ri­schem Fleisch und Blut ist unser Herz etwas sanf­ter. Ein Monat Vege­ta­ris­mus sam­melt Segen an und zieht den Schutz der Göt­ter an, wodurch man viele Kata­stro­phen ver­mei­den kann. Wen man ein Jahr lang Vege­ta­rier ist, erwirbt man viele Ver­dienste durch die Ver­rin­ge­rung der vie­len schlech­ten Taten und zieht so auf natür­li­che Weise Segen an. Wenn man zehn Jahre lang Vege­ta­rier ist, geht strah­len­des Licht aus vom obe­ren Teil des Kop­fes und die Göt­ter und Schutz­en­gel, die das Licht immer beglei­ten, schüt­zen einen vor allen Kata­stro­phen. Und die Teu­fel wagen es nicht, ein­zu­drin­gen oder zu stö­ren. Daher ent­wi­ckelt man Weis­heit und Intel­li­genz. Die eigene Erschei­nung wird auf­grund die­ses Segens auch erstrah­len. Wenn man sein Leben lang Vege­ta­rier ist, wer­den drei Gene­ra­tio­nen Glück haben.
– Leh­ren der Hei­li­gen über den Vegetarismus

… Bitte fügt Tie­ren kei­nen Scha­den zu. Der Akt des “Tötens” wird eure Ver­dienste min­dern. Obwohl sie klein sind, haben sie die­selbe Chance auf Ent­wick­lung. Seht nur, die Tiere wis­sen, wie man in Har­mo­nie lebt. Ihre emp­find­same Natur kennt fami­liäre Bande. Wer hat das Herz, das Über­le­ben des Stärks­ten still­schwei­gend zu dul­den? Was nützt es, sei­nen Geschmack zu befrie­di­gen, wenn dem Her­zen Mit­ge­fühl fehlt?
– Wahre Leh­ren der Drei Fahrzeuge

Wenn ihr alles schlechte Karma (Ver­gel­tung) been­den wollt, müsst ihr das Töten been­den. Denn das Gesetz des Him­mels ist: Ein zer­stör­tes Leben muss ersetzt wer­den. Wenn wir uns nun befreien möch­ten von die­sem irdi­schen Leben, soll­ten wir nicht in Blut­schuld ste­hen.
– Leh­ren der Hei­li­gen über das Hal­ten der Zehn Gebote – Sich des Tötens enthalten

… Das Wich­tigste ist, mit dem Töten auf­zu­hö­ren … Denn Tiere haben See­len und Ver­ständ­nis wie Men­schen. Wenn wir aus Igno­ranz her­aus das Leben eines Tie­res been­den, dann rufen wir schreck­li­chen Hass her­vor, und sie wer­den auf uns war­ten, um uns eben­falls unser Leben zu neh­men … Denn wenn wir sie töten und essen, dann haben wir eine Blut­schuld bei ihnen. Je mehr wir ihnen schul­den, desto mehr müs­sen wir ihnen zurück­zah­len, und wenn die­ses Ver­lan­gen nach Ver­gel­tung fort­be­steht, wie kön­nen wir dann frei zu unse­rer himm­li­schen Hei­mat zurück­keh­ren?
– Leh­ren der Hei­li­gen über das Hal­ten der Zehn Gebote – Sich des Tötens ent­hal­ten (Abschnitt 2)

… Was die klei­nen Tiere betrifft, so kön­nen sie, obwohl sie sehr klein sind, krab­beln und sich bewe­gen. Sie haben auch Angst vor dem Tod und eine Seele. Daher ver­min­dert es unsere Ver­dienste, wenn wir sie töten, und manch­mal müs­sen wir dafür sogar mit unse­rem Leben bezah­len. Daher soll­ten die welt­li­chen Men­schen, obwohl sie nicht spi­ri­tu­ell prak­ti­zie­ren, das Töten soweit wie mög­lich ver­mei­den, um die schlechte Ver­gel­tung zu mini­mie­ren … Wenn wir jähr­lich Opfer brin­gen, um unse­ren Vor­fah­ren Ach­tung zu bezeu­gen, und dafür Schweine, Kühe, Hüh­ner, Enten töten … dann müs­sen unsere ver­stor­be­nen Vor­fah­ren all die­ses schlechte Karma (Ver­gel­tung) tra­gen …
– Leh­ren der Hei­li­gen über das Hal­ten der Zehn Gebote – Sich des Tötens ent­hal­ten (Abschnitt 3)

Chris­ten­tum und Judentum:

Und Gott sprach: Siehe, Ich habe euch alles samen­tra­gende Kraut gege­ben, das auf der Flä­che der gan­zen Erde ist, und jeden Baum, an dem samen­tra­gende Baum­frucht ist; das soll euch zur Nah­rung die­nen. Und allen Tie­ren der Erde und allen Vögeln des Him­mels und allem, was sich auf der Erde regt, in dem eine leben­dige Seele ist, habe ich alles grüne Kraut zur Speise gege­ben: Und so war es.
– Gene­sis, 1,29–30, Die Bibel

Und Gott der HERR gebot dem Men­schen und sprach: Von jedem Baum des Gar­tens darfst du reich­lich essen.
– Gene­sis, 2,16, Die Bibel

Genau wie die grü­nen Kräu­ter habe ich euch alles gege­ben. Nur Fleisch mit Leben drin, in wel­chem Blut ist, sollt ihr nicht essen. Und gewiss werde ich euer Lebens­blut ein­for­dern; von jedem Tier werde ich es ein­for­dern, und von des Men­schen Hand, von der Hand des Bru­ders eines jeden, werde ich das Leben des Men­schen ein­for­dern.
– Gene­sis, 9,3–9:5, die Bibel

Was soll mir die Menge eurer Opfer?”, spricht der HERR. “Ich bin der Brand­op­fer von Wid­dern und des Fet­tes der Mast­käl­ber satt. Das Blut der Bul­len, Läm­mer und Zie­gen­bö­cke begehre ich nicht! Und wenn ihr eure Hände aus­brei­tet, ver­hülle ich doch meine Augen vor euch, und wenn ihr auch noch so viel betet, höre ich doch nicht; denn eure Hände sind voll von unschul­di­gem Blut! Tut das Böse, das ihr getan habt, von mei­nen Augen hin­weg; höret auf, übel zu tun!“
– Jesaja, 1,11, 15–16, Die Bibel

Bes­ser ein Gericht Gemüse und Liebe ist da, als ein gemäs­te­ter Ochse und Hass dabei.
– Sprü­che, 15,17, Die Bibel

Es ist bes­ser, weder Fleisch zu essen noch Wein zu trin­ken oder irgend etwas zu tun, woran irgend­je­mand sich stößt.
– Römer, 14,21, Neues Tes­ta­ment der christ­li­chen Bibel

… Da sagte Daniel dem Auf­se­her, den der oberste der Hof­be­am­ten über ihn bestellt hatte: “Prüfe deine Die­ner doch zehn Tage lang: Gib uns nur Gemüse zu essen und Was­ser zu trin­ken! Ver­glei­che dann unser Aus­se­hen und das der jun­gen Män­ner, die die Tafel­kost des Königs essen. Dann ver­fahre mit dei­nen Knech­ten ent­spre­chend dem, was du siehst.“
Und er hörte auf sie und ver­suchte es zehn Tage mit ihnen. Und am Ende der zehn Tage sahen sie schö­ner und wohl­ge­nähr­ter aus als all die jun­gen Män­ner, die die Tafel­kost des Königs aßen. Da nahm der Auf­se­her das Fleisch und den Wein fort, den sie trin­ken soll­ten, und gab ihnen statt­des­sen Gemüse. — Daniel, 1,11–16, Neues Tes­ta­ment der christ­li­chen Bibel

Es soll ein ewi­ges Gesetz bei euren Gene­ra­tio­nen an allen euren Wohn­sit­zen sein, dass ihr weder Fett noch Blut esst.
– Levi­ti­kus, 3,17, Holy King James Bible

Rede zu den Kin­dern Isra­els und sage ihnen: Alles Fett von Ochse und Schaf und Ziege dürft ihr nicht essen.
– Levi­ti­kus, 7,23, Holy King James Bible

Und das Fett von Tie­ren, die von selbst gestor­ben sind, und das Fett von Tie­ren, die von Wild­tie­ren zer­ris­sen wur­den, kann zu aller­lei Werk ver­wen­det wer­den. Aber auf kei­nen Fall dürft ihr es essen.
– Levi­ti­kus, 7,24, Holy King James Bible

Dar­über hin­aus sollt ihr kei­ner­lei Blut essen, sei es von Vögeln oder vom Vieh, in allen euren Wohn­sit­zen.
– Levi­ti­kus, 7,26, Holy King James Bible

Und Jeder­mann aus dem Hause Israel und von den Frem­den, die in ihrer Mitte woh­nen, die irgend­wel­ches Blut essen – Gegen die Seele, die das Blut isst, werde ich mein Ange­sicht rich­ten und sie aus der Mitte ihres Vol­kes aus­rot­ten.“
– Levi­ti­kus, 17,10, Holy King James Bible

… Darum habe ich zu den Kin­dern Isra­els gesagt: “Keine Seele von euch soll Blut essen, noch soll der Fremde, der in eurer Mitte als Frem­der wohnt, Blut essen.“
– Levi­ti­kus, 17,12, Holy King James Bible

… Denn was das Leben allen Flei­sches betrifft: Sein Blut, das ist seine Seele – und ich habe zu den Kin­dern Isra­els gesagt: “Das Blut aus jeg­li­chem Fleisch sollt ihr nicht essen. Denn das Leben allen Flei­sches ist sein Blut – Jeder, der es isst, soll aus­ge­rot­tet wer­den.“
– Levi­ti­kus, 17,14, Holy King James Bible

Ihr sollt nichts essen, das Blut in sich hat, noch sollt ihr Zau­be­rei oder Wahr­sa­ge­rei trei­ben.
– Levi­ti­kus, 19,26, Holy King James Bible

Halte dich fern von denen, die sich mit Wein voll­au­fen las­sen und sich mit Fleisch voll­stop­fen.
– Sprü­che, 23,20, Die Bibel

Die Spei­sen für den Bauch, der Bauch für die Spei­sen; Gott aber wird sowohl die­sen als auch jene ver­nich­ten.
– Der erste Brief an die Korin­ther, 6,13, Die Bibel

Auch Dor­nen und Dis­teln wird er euch sprie­ßen las­sen; und ihr sollt das Kraut auf den Fel­dern essen.
– Gene­sis, 3,18, Holy King James Bible, Altes Testament

Einen Och­sen schlach­ten ist wie einen Men­schen töten.
– Jesaja, 66,3, Holy King James Bible, Altes Testament

Der Hei­lige Pau­lus: “Es ist gut, weder Fleisch zu essen noch Wein zu trin­ken, noch irgend­et­was, das dei­nen Bru­der zu Fall bringt oder ihn belei­digt oder schwächt.“
– Römer, 14,21, Die Bibel

Kon­fu­zia­nis­mus:

Der Geist aller Men­schen erträgt es nicht, andere lei­den zu sehen. Daher ist ein hoch­ste­hen­der Mensch betrof­fen, wenn er Tiere lebend gese­hen hat, und erträgt es nicht, sie ster­ben zu sehen; hat er ihre Todes­schreie gehört, erträgt er es nicht, ihr Fleisch zu essen.
– Men­zius, König Hui von Liang, Kapi­tel 4

Wie behan­delt ein hei­li­ger König Tiere? Er möchte sie leben sehen und kann nicht ertra­gen, sie ster­ben zu sehen. Hört er ihr Weh­ge­schrei, kann er ihr Fleisch nicht essen, da er es nicht übers Herz bringt.
– Xin Shu, Band 6, Nr. 7

Bevor die Koch­kunst bekannt wurde, aßen Natur­völ­ker nur Gemüse … Als­dann lehrte der Weise die Men­schen, Acker­bau zu betrei­ben und Bäume zu pflan­zen, um die Men­schen mit Nah­rung zu ver­sor­gen. Und der allei­nige Zweck von Nah­rungs­be­schaf­fung ist es, die Ener­gie zu stei­gern, den Hun­ger zu stil­len, den Kör­per zu stär­ken und den Magen zu besänf­ti­gen.
– Mozi, Band 1, Kapi­tel 6, Unmä­ßi­ger Genuss

Schrif­ten der Essener:

Lass kei­nen Men­schen abscheu­lich zu irgend­ei­nem Lebe­we­sen oder Kriech­tier sein, indem er es isst.
– Das Zadokite-Dokument

Du hast Pflan­zen erschaf­fen zur Bewir­tung des Men­schen und alle Dinge, die der Erde ent­sprin­gen, damit er in Hülle und Fülle genährt wird.
– Hymm­nen der Ein­ge­weih­ten, X, 14

Gott gab die Kör­ner und Früchte der Erde zur Nah­rung: Und für einen recht­schaf­fe­nen Men­schen gibt es wirk­lich keine andere recht­mä­ßige Nah­rung für den Leib.
– Das Evan­ge­lium der Hei­li­gen Zwölf

… Und Jesus sagte zu ihnen: “Wahr­lich, ich sage euch, wer an dem Nut­zen teil­hat, der ent­steht, indem man einer von Got­tes Krea­tu­ren Unrecht tut, kann nicht recht­schaf­fen sein; noch dür­fen sol­che die hei­li­gen Dinge berüh­ren oder die Mys­te­rien des Rei­ches leh­ren, deren Hände blut­be­fleckt oder deren Mün­der durch Fleisch geschän­det sind.“
– Das Evan­ge­lium der Hei­li­gen Zwölf, Lek­tion 38

Nicht durch Ver­gie­ßen unschul­di­gen Blu­tes, son­dern durch Füh­ren eines recht­schaf­fe­nen Lebens fin­det man Got­tes Frie­den.
– Das Evan­ge­lium der Hei­li­gen Zwölf

Ich komme, um die Opfer und Blut­fest­mahle zu been­den und wenn ihr nicht auf­hört, Fleisch und Blut dar­zu­brin­gen und zu essen, wird der Zorn Got­tes nicht von euch wei­chen.
– Das Evan­ge­lium der Hei­li­gen Zwölf

Ich sage euch näm­lich, wer tötet, der tötet sich selbst, und wer das Fleisch ermor­de­ter Tiere isst, isst vom Leib des Todes. Denn in sei­nem Blut ver­wan­delt sich jeder Trop­fen ihres Blu­tes in Gift; in sei­nem Atem wird ihr Atem stin­kend; in sei­nem Fleisch sie­det ihr Fleisch; in sei­nen Kno­chen wer­den ihre Kno­chen zu Kreide; in sei­nem Gedärm ver­mo­dert ihr Gedärm; in sei­nen Augen wer­den ihre Augen zu Schup­pen; in sei­nen Ohren wer­den ihre Ohren wachs­weich. Und ihr Tod wird zu sei­nem Tod.
– Das Frie­densevan­ge­lium der Esse­ner, Buch 1

Tötet nicht und esst auch nicht das Fleisch eurer unschul­di­gen Beute, damit ihr nicht zu Satans Skla­ven wer­det. Das ist näm­lich der Pfad des Lei­dens und er führt zum Tod. Tut statt­des­sen den Wil­len Got­tes, damit Seine Engel euch auf dem Weg des Lebens die­nen mögen.
– Das Frie­densevan­ge­lium der Esse­ner, Buch 1

Und zu ihrer eige­nen Zer­stö­rung von deren Fleisch zu essen und ihrem Blut zu trin­ken, schä­digte ihre Kör­per und ver­kürzte ihre Tage, auch wenn die Hei­den, die die Wahr­heit nicht kann­ten – oder sie doch kann­ten – es zu einer Lüge gemacht haben.
– Das Evan­ge­lium der Hei­li­gen Zwölf, Lek­tion 87

Gott gab dem Men­schen am Anfang die Früchte der Erde zur Nah­rung und stellte ihn nicht unter den Affen oder das Rind oder das Pferd oder Schaf, damit er töten und das Fleisch und Blut sei­ner Mit­ge­schöpfe essen solle. Ihr glaubt, dass Moses sol­chen Geschöp­fen wirk­lich gebo­ten hat, erschla­gen und als Opfer dar­ge­bracht und geges­sen zu wer­den, wie ihr das im Tem­pel tut; aber seht, ein grö­ße­rer als Moses ist hierin und er ist gekom­men, um den Blut­op­fern des Geset­zes und den Fest­mah­len dar­aus, ein Ende zu machen und euch das wahre und unblu­tige Opfer wie­der her­zu­stel­len, wie es am Anfang war, mit Kör­nern und Früch­ten der Erde. Von dem, was ihr Gott in Rein­heit dar­bringt, sollt ihr essen, aber von dem, was ihr nicht in Rein­heit opfert, sollt ihr nicht essen; die Stunde ist näm­lich gekom­men, da eure Opfer und blu­ti­gen Fest­mahle auf­hö­ren sol­len und ihr Gott in hei­li­ger Anbe­tung und rei­nem Opfer ver­eh­ren sollt.
– Das Evan­ge­lium der Hei­li­gen Zwölf, Lek­tion 28

Siehe, wie die Fel­der ihren Ertrag stei­gern und siehe die frucht­tra­gen­den Bäume und die Kräu­ter … Wehe den Star­ken, die ihre Kraft miss­brau­chen, wehe den Jägern, da sie einst gejagt wer­den.
– Das Evan­ge­lium der Hei­li­gen Zwölf, Lek­tion 14

Hin­du­is­mus:

Du darfst dei­nen von Gott gege­be­nen Kör­per nicht zum Töten von Got­tes Geschöp­fen ein­set­zen, seien es Men­schen, Tiere oder andere.
– Yajur Veda, 12,32

Indem man kei­ner­lei lebende Wesen tötet, macht man sich bereit, geret­tet zu wer­den.
– Manu­sm­riti, 6,60

Wer Fleisch kauft, begeht Himsa (Gewalt) durch sei­nen Reich­tum; wer Fleisch isst, indem er sei­nen Geschmack genießt; der Schläch­ter begeht Himsa (Gewalt), indem er das Tier fes­selt und tötet. Daher gibt es drei For­men des Tötens. Die­je­ni­gen, die Fleisch brin­gen oder holen las­sen, die ein Tier zer­le­gen und die­je­ni­gen, die Fleisch kau­fen, ver­kau­fen oder es kochen und essen – all diese sind als Fleisch­es­ser zu betrach­ten.
– Mah­ab­ha­rata Anusa­sa­nika Parva, 115,40

Wer den Höchs­ten Frie­den erlan­gen möchte sollte kei­nes­falls das Fleisch irgend­ei­nes Tie­res der Welt essen.
– Mah­ab­ha­rata Anusa­sa­nika Parva, 115,55

Man kommt nicht an Fleisch, ohne Geschöpfe zu töten, und man erreicht den Him­mel nicht, wenn Geschöpfe getö­tet wer­den. Daher sollte Fleisch auf­ge­ge­ben wer­den.
– Manu­sm­riti, 5,84

Wer zum Töten rät oder den Auf­trag gibt, wer ein Glied abtrennt, wer ein Tier tat­säch­lich tötet, wer Fleisch kauft und wer Fleisch isst, ist als Mör­der zu bezeich­nen.
– Manu­sm­riti, 5,51

Das Geschöpf, des­sen Fleisch ich in die­ser Welt esse, wird das meine in der nächs­ten Welt essen.
– Manu­sm­riti, 5,55

Fleisch­es­ser wach­sen immer wie­der in ver­schie­de­nen Mut­ter­lei­bern heran. Sie erlei­den jedes­mal einen unna­tür­li­chen Tod durch gewalt­sa­mes Ersti­cken. Nach jedem Tod kom­men sie in die Kumbhipaka-Hölle, wo sie im Feuer rös­ten.
– Mah­ab­ha­rata Anusa­sa­nika Parva, 115,31

Die durch Himsa (Gewalt) her­vor­ge­ru­fe­nen Sün­den ver­kür­zen das Leben des­je­ni­gen, der Himsa begeht. Daher soll­ten die­je­ni­gen, die um ihr Wohl­er­ge­hen bemüht sind, das Fleisch­es­sen unter­las­sen.
– Mah­ab­ha­rata Anusa­sa­nika Parva, 115,33

Wer zum per­sön­li­chen Ver­gnü­gen harm­lo­sen Geschöp­fen das Leben nimmt, erlangt kein Glück in die­sem Leben oder im Leben danach. Ange­sichts der Metho­den, durch die man Fleisch beschafft, und in Anbe­tracht des Lei­dens der Geschöpfe, die mit Schnü­ren gebun­den und getö­tet wer­den, sollte der Mensch das Fleisch­es­sen aller Art auf­ge­ben.
– Manu­sm­riti, 5,45–49

Par­ja­pati sagt, dass das Essen von Fleisch jeg­li­cher Art ein gro­ßes Übel ist. Wer sich dem ent­hält, sam­melt große Ver­dienste an.
– Yamasmriti

Wer auf Meh­rung des eige­nen Flei­sches abzielt, indem er das Fleisch ande­rer Geschöpfe isst, lebt im Elend, egal unter wel­cher Art von Wesen er gebo­ren wer­den mag.
– Mah­ab­ha­rata Anusa­sa­nika Parva

Nie­mand ist min­der­wer­ti­ger als der­je­nige, der selbst an Fleisch zuzu­neh­men wünscht, indem er das Fleisch ande­rer Geschöpfe isst. Er ist von Grund auf hart­her­zig.
– Mah­ab­ha­rata Anusa­sa­nika Parva

Oh Kind, es gibt kei­nen Zwei­fel an der Tat­sa­che, dass Fleisch durch Sperma ent­steht. (Daher ist es hoch­gra­dig ver­ab­scheu­ens­wert.) So ist Fleisch­ver­zehr eine große Sünde, Ent­halt­sam­keit davon eine Tugend.
– Mah­ab­ha­rata Anusa­sa­nika Parva, 115:35–6, 47, 116:11, 13

Wer sich des Fleisch­es­sens ent­hält und allen Geschöp­fen gegen­über gut­her­zig ist, wird zu einem Ort der Zuflucht für sie und erlangt ihr Ver­trauen.
– Mahabharata

… Er wird lange leben und immer gesund blei­ben. Der Vor­teil, den man erlangt, indem man kein Fleisch isst, ist so groß, dass er auch durch Geschenke machen nicht erzielt wird, sei es von Gold, Kühen oder Land.
– Mah­ab­ha­rata Anusa­sa­nika Parva, 115,30

Wel­ches ist der gute Weg? Es ist der Pfad, der dar­über nach­sinnt, wie man das Töten jeg­li­cher Krea­tur ver­mei­det.
– Tiru­ku­ral, 324

Alles Leben­dige wird die Hände in andäch­ti­ger Ver­eh­rung derer fal­ten, die sich dem Schlach­ten und dem Geschmack von Fleisch ver­wei­gern.
– Tiru­ku­ral, 260

Was ist tugend­haf­tes Betra­gen? Es ist nie­mals Zer­stö­ren von Leben, denn Töten führt zu jeder wei­te­ren Sünde.
– Tiru­ku­ral, 312, 321

Die­je­ni­gen, die hin­sicht­lich des wah­ren Dharma (der wah­ren Lehre) unwis­send sind, hal­ten sich, obwohl sie böse und hoch­nä­sig sind, für tugend­haft. Sie töten Tiere ohne Reue­ge­fühl und ohne Angst vor Bestra­fung. Fer­ner wer­den solch sün­dige Men­schen in ihren nächs­ten Leben von den­sel­ben Geschöp­fen gefres­sen, die sie in die­ser Welt getö­tet haben.
– Sri­mad Bha­ga­va­tam, 11.5.14

Man kommt nie an Fleisch, ohne lebende Geschöpfe zu ver­let­zen. Das Ver­let­zen füh­len­der Wesen ist abträg­lich für das Errei­chen himm­li­schen Segens. Man meide daher den Fleisch­ver­zehr. In Anbe­tracht der wider­li­chen Her­kunft von Fleisch und der Grau­sam­keit des Fes­selns und Mor­dens kör­per­li­cher Wesen, ent­halte man sich voll­stän­dig des Fleisch­es­sens.
– Manu-samhita, 5,48–49

Die das Schlach­ten eines Tie­res erlau­ben, die es auf­schnei­den, die es töten, die Fleisch kau­fen oder ver­kau­fen, die es kochen, die es ser­vie­ren und die es essen, müs­sen alle als Schläch­ter des Tie­res betrach­tet wer­den. Es gibt kei­nen grö­ße­ren Sün­der als den­je­ni­gen, der seine eigene Fleisch­masse durch das Fleisch ande­rer Wesen zu meh­ren ver­sucht.
– Manu-samhita, 5,51–52

Indem man sich von rei­nen Früch­ten und Wur­zeln ernährt und durch das Essen von Aske­ten­nah­rung im Wald, erlangt man keine so große Beloh­nung wie durch voll­stän­di­ges Mei­den von Fleisch. Mich wird in der nächs­ten Welt der­je­nige ver­schlin­gen, des­sen Fleisch ich in die­sem Leben esse. Der Weise beschreibt so die wahre Bedeu­tung des Wor­tes “Fleisch” [mam sah].
– Manu-samhita, 5,54–55

Indem man lebende Wesen nicht tötet, macht man sich bereit, geret­tet zu wer­den.
– Manu-samhita, 6,60

Die durch Gewalt her­vor­ge­ru­fe­nen Sün­den ver­kür­zen das Leben des­je­ni­gen, der sie begeht. Daher sollte, wer um sein Wohl­er­ge­hen bemüht ist, sich des Fleisch­es­sens ent­hal­ten.
– Mah­ab­ha­rata Anusa­sa­nika Parva, 115,33

Kuh­mör­der sind für so viele tau­send Jahre zu einem höl­li­schen Leben ver­dammt, wie Haare auf dem Kör­per der Kuh sind.
– Adi lila

Da ihr Moham­me­da­ner [und andere] getö­tete Tiere nicht zurück zum Leben erwe­cken könnt, seid ihr für ihr Töten ver­ant­wort­lich. Daher geht ihr zur Hölle. Es gibt keine Mög­lich­keit, euch zu erlö­sen.
– Adi-lila, Kapi­tel 17, Verse 159–165

Der wirk­li­che Name der Kuh ist Aghnya [’Die nicht zu Tötende’]. Das zeigt, dass sie auf kei­nen Fall geschlach­tet wer­den sollte. Wer aber könnte sie schlach­ten? Wer eine Kuh oder einen Bul­len tötet, begeht gewiss ein abscheu­li­ches Ver­bre­chen.
– Mah­ab­ha­rat Shan­ti­parv, 262,47

Hòa Hảo Buddhismus:

Töte keine Tiere, um Opfer dar­zu­brin­gen! Weise und Hei­lige sind nicht par­tei­isch. Deine Krank­heit liegt am schlech­ten Karma (Ver­gel­tung) frü­he­ren Lebens oder an Gewalt in die­sem Leben.
– Die zur Güte ermu­ti­gende Schrift, Buch 5, Vers 132

… Men­schen behan­deln Tiere sogar noch viel skru­pel­lo­ser: Sie töten Tiere als Nah­rung, aus Aber­glau­ben … Ver­ges­sen, dass Tiere auch See­len haben, auch Kör­per haben, auch leben wol­len wie wir Men­schen … Lasst die Tiere also bitte leben, küm­mert euch um sie, beson­ders um die Haus­tiere wie Büf­fel, Kühe, Pferde, Hunde, Kat­zen usw. … Tötet sie nicht, denn sie hel­fen uns bei unse­rer täg­li­chen Arbeit …

- Grund­wis­sen für Prak­ti­zie­rende der Güte, über die Drei Kar­mas, Zeile 72

Islam:

Ver­bo­ten für euch (zur Nah­rung) sind: Totes Fleisch, Blut, Schwei­ne­fleisch und das, was einen ande­ren Namen als Allah ange­ru­fen hat, was getö­tet wurde durch Erdros­seln oder durch einen gewalt­tä­ti­gen Schlag oder durch einen Fall kopf­über oder durch Ver­blu­ten.
– Al-Qur’an, Sura 5: Al-Ma’ida, Aya 3 (Der Koran, Kapi­tel 5: Der Tisch, Vers 3)

Alle Geschöpfe auf Erden und all die Vögel, die mit Schwin­gen flie­gen, sind Gemein­schaf­ten wie ihr. All diese Geschöpfe wer­den zu ihrem Herrn geru­fen wer­den.
– Al-Qur’an, Sura 6: Al-An‘am, Aya 38 (Der Koran, Kapi­tel 6: Das Vieh, Vers 38)

… Und durch die­ses Was­ser brin­gen Wir euch Gär­ten von Dat­tel­pal­men und Wein­re­ben, worin ihr reich­lich Früchte fin­det und von denen esst ihr. Ihr fin­det dort auch einen Baum, der aus den Län­dern um den Berg Sinai stammt und Öl sowie Genuss für alle her­vor­bringt.
– Al-Qur’an, Sura 23: Al-Mu’minun, Ayat 19–20 (Der Koran, Kapi­tel 23: Die Gläu­bi­gen, Verse 19–20)

Der Eine, der die Erde für euch bewohn­bar machte und dem Him­mel eine Struk­tur gab, Er sen­det vom Him­mel Was­ser, um alle mög­li­chen Früchte zu eurer Nah­rung zu erzeu­gen.
– Al-Qur’an, Sura 2: Al-Baqara, Aya 22 (Der Koran, Kapi­tel 2: Die Kuh, Vers 22)

… Wir bauen darin Gär­ten von Dat­tel­pal­men und Trau­ben und las­sen Quel­len reich­lich flie­ßen. Mögen sie mit Früch­ten ver­sorgt sein und mit eige­nen Hän­den her­stel­len, was sie brau­chen.
– Al-Qur’an, Sura 36: Ya-Sîn, Ayat 34–35 (Der Koran, Kapi­tel 36: Ya-Sîn, Verse 34–35)

… Ihr wer­det in ihm alle mög­li­chen Früchte fin­den, die ihr essen könnt.
– Al-Qur’an, Sura 43: Az-Zukhruf, Aya 73 (Der Koran, Kapi­tel 43: Die Zierde, Vers 73)

… Und Wir schi­cken geseg­ne­tes Was­ser vom Him­mel, um Gär­ten zu bebauen und Getreide für die Ernte rei­fen zu las­sen. Hohe Dat­tel­pal­men mit reich­lich Früch­ten als Vor­räte für die Men­schen.
– Al-Qur’an, Sura 50: Qaf, Ayat 9–11 (Der Koran, Kapi­tel 50: Qaf, Verse 9–11)

Allah wird mit kei­nem Erbar­men haben, außer mit jenen, die Erbar­men haben mit ande­ren Geschöp­fen. Wo es reich­lich Gemüse gibt, wer­den jede Menge Engel her­ab­kom­men.
– Der Pro­phet Muham­mad (Moham­med), Hadîth

Einst­mals sagte der Gesandte (Pro­phet) Allahs zu sei­nem Cou­sin ‘Alî: “O ‘Alî, du soll­test kein Fleisch essen. Wenn du vier­zig Tage Fleisch isst, wer­den in dir sol­che Eigen­schaf­ten erwach­sen. Sol­che Hand­lun­gen wer­den in dich kom­men. Ihr Blut wird in dich kom­men. Ihre Eigen­schaf­ten und Hand­lun­gen wer­den in dich kom­men. Aus die­sem Grunde wer­den sich deine mensch­li­chen Eigen­schaf­ten ver­än­dern, deine mit­füh­len­den Eigen­schaf­ten wer­den sich ändern, die Essenz dei­nes Kör­pers wird sich ändern. O ‘Alî, du soll­test kein Fleisch essen. Du musst es redu­zie­ren. Iss das nicht!“
– Muham­mad Rahîm Bawa’ Muhayad-dîn, Isla­mi­scher Sufi-Heiliger

Jainismus:

Ein wah­rer Mönch sollte kein spe­zi­ell für ihn zube­rei­te­tes Essen anneh­men, wenn es mit dem Schlach­ten leben­der Wesen zu tun hat. Er sollte an kei­nem Mahl teil­nah­men, das auch nur eine Spur ver­bo­te­ner Nah­rung beinhal­tet: Das ist das Gesetz des­je­ni­gen, der sich in der Hand hat. Was immer er für ver­däch­tig hält, darf er nicht essen. Ein Mensch, der seine Seele schützt und sei­nen Sinne bän­digt, sollte nie jeman­dem zustim­men, der Lebe­we­sen tötet.
– Sutrakritanga

Sik­his­mus:

Wenn du sagst, dass Gott in allem lebt, wieso tötest du dann eine Henne?
– Guru Granth Sahib, Seite 1375

Es ist töricht, Tiere grau­sam zu töten und es geweihte Nah­rung zu nen­nen.
– Guru Granth Sahib, Seite 1375

Ihr tötet Leben und nennt es eine reli­giöse Tat. Was ist dann Reli­gi­ons­lo­sig­keit?
– Guru Granth Sahib, Seite 1103

Wenn Blut auf Klei­dung kommt, wird sie unbrauch­bar. Wenn Blut (oder Fleisch) von einem Men­schen ver­zehrt wird, wie kann sein Herz rein sein?
– Guru Granth Sahib, Seite 140

Zu neh­men, was recht­mä­ßig einem ande­ren gehört, ist, als äße ein Mus­lim Schwein oder ein Hindu Rind. Unser Guru, unser spi­ri­tu­el­ler Rat­ge­ber, steht uns nur bei, wenn wir kei­ner­lei Fleisch oder Leich­nam essen.
– Guru Granth Sahib, Seite 141, Zeile 1

Kabir, der Tyrann übt Tyran­nei aus, indem er Tiere tötet, auch wenn er es Hal­lal (lega­les Fleisch) nennt. Wenn sein Bericht ver­langt wird beim Gericht des Herrn, wer wird dann als ver­ant­wort­lich betrach­tet wer­den?
– Guru Granth Sahib, vom Erleuch­te­ten Meis­ter, dem Hei­li­gen Kabir Ji, Seite 1374

Kabir, das Abend­es­sen von Boh­nen und Reis ist exzel­lent, wenn es gesal­zen ist. Wer ließe sich sei­nen Hals auf­schlit­zen, um Fleisch zu sei­nem Brot zu haben?
– Guru Granth Sahib, vom Erleuch­te­ten Meis­ter, dem Hei­li­gen Kabir Ji, Seite 1374

Kabir, sie unter­drü­cken Lebe­we­sen, töten sie und hal­ten das für rich­tig. Wenn der Herr von ihnen Rechen­schaft ver­langt, in wel­cher Lage sind sie dann?
– Guru Granth Sahib, vom Erleuch­te­ten Meis­ter, dem Hei­li­gen Kabir Ji, Seite 1375

Kabir, es ist Tyran­nei, Gewalt anzu­wen­den und zu töten. Der Herr wird dich zur Rechen­schaft zie­hen. Wenn dein Bericht ver­langt wird, wird dir auf Gesicht und Mund geschla­gen.
– Guru Granth Sahib, vom Erleuch­te­ten Meis­ter, dem Hei­li­gen Kabir Ji, Seite 1375

Sag nicht, dass die Veden, die Bibel und der Koran falsch seien. Die­je­ni­gen, die sie nicht ein­ge­hend betrach­ten, sind falsch. Du sagst, der Eine Herr ist in Allem, warum also tötest du Hüh­ner? O Mul­lah, sag mir: Ist dies Got­tes Gerech­tig­keit? Deine gedank­li­chen Zwei­fel wur­den nicht zer­streut. Du greifst ein leben­des Geschöpf, bringst es nach Hause und tötest sei­nen Kör­per; Du hast nur den Lehm getö­tet. Das Licht der Seele geht in eine andere Form über. Sag mir also: Was hast du getö­tet? Und wofür sind deine Rei­ni­gun­gen gut? Wozu bemühst du dich, dein Gesicht zu waschen? Und wozu ver­neigst du in der Moschee dei­nen Kopf? Dein Herz ist voll von Heu­che­lei; wozu die­nen deine Gebete oder deine Pil­ger­fahrt nach Mekka? Du bist unrein; Du ver­stehst den Rei­nen Herrn nicht. Du kennst Sein Geheim­nis nicht. Kabir sagt, du hast dir das Para­dies ent­ge­hen las­sen; Dein Geist ist auf Hölle aus.
– Guru Granth Sahib, Seite 1350

Die Sterb­li­chen, die Mari­huana, Fleisch und Wein zu sich neh­men, kom­men alle in die Hölle, egal wel­chen Pil­ger­rei­sen, Fas­ten­ri­ten und Ritua­len sie fol­gen.
– Guru Granth Sahib, Seite 1377

Bha­gat Kabir sagt, dass die Beste Kost Kich­ree (Gemüse) ist, wo süßer Nek­tar das Salz ist. Du isst Jagd­beute, doch wel­ches Tier ist wil­lens, sich den Kopf abschla­gen zu las­sen?
– Guru Granth Sahib, Seite 1374

Gier ist ein Hund, Falsch­heit der Stra­ßen­keh­rer und Betrug das Essen von Fleisch.
– Guru Granth Sahib, Seite 15

Die Welt isst Tier­lei­chen, lebt von Ver­nach­läs­si­gung und Gier. Wie Kobolde oder Bes­tien töten sie und essen die ver­bo­te­nen Fleisch­lei­chen. Beherr­sche dein Ver­lan­gen, sonst wirst du vom Herrn gepackt und in die Qua­len der Hölle gewor­fen.
– Guru Granth Sahib, Seite 723

Genau wie mit Blut befleckte Klei­dung unrein wird, kann man kein rei­nes Bewusst­sein haben, wenn man Blut und Fleisch ande­rer Wesen ver­zehrt.
– Guru Nanak Dev, Guru Granth Sahib, Seite 140

Du tötest Lebe­we­sen und nennst es eine recht­schaf­fene Tat. Sag mir, Bru­der, was wür­dest du als eine unrecht­mä­ßige Tat anse­hen? Du nennst dich den exzel­len­tes­ten Wei­sen; Wie wür­dest du dann einen Schläch­ter nen­nen?
– Guru Granth Sahib, Seite 1103

Falsch­heit ist mein Dolch, und Essen durch Betrug ist Fleisch.
– Guru Granth Sahib, Seite 24

Tao­is­mus:

Kauf gefan­gene Tiere und gib ihnen Frei­heit!
Wie lobens­wert ist Ent­sa­gung, die auf den Schlach­ter ver­zich­tet!
Gib beim Gehen auf Wür­mer und Amei­sen Acht.
Sei vor­sich­tig mit Feuer und setze nicht Berg­höl­zer oder Wäl­der in Flam­men.
Geh weder in die Berge, um Vögel in Net­zen zu fan­gen, noch ans Was­ser, um Fische und Fisch­chen zu ver­gif­ten.
Schlachte nicht den Och­sen, der dein Feld pflügt.
– Trak­tat des stil­len Weges

Trúc Lâm Zen Buddhismus:

Iss Obst und Gemüse, dann erlei­dest du nicht das schlechte Karma (Ver­gel­tung) des Mun­des.
– Lebe in der Welt, erfreue dich am Tao, Kapi­tel 2, Zeile 11

Zoroa­s­tris­mus:

Diese Pflan­zen lasse Ich, Ahura Mazda (Gott), auf die Erde nie­der­reg­nen, auf­dass sie den Treuen Nah­rung seien und Fut­ter für die gütige Kuh; dass sie mei­nem Volk Nah­rung seien und sie davon leben kön­nen und Fut­ter für die gütige Kuh seien.
– Avesta, Ven­i­dad Far­gard 5–20

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Feedback von Lesern

3 Kommentare für “Religion”

  1. Carlene Burness sagt:

    Super Inter­net­seite

  2. Susi sagt:

    Schöne Texte und wie wahr! Ich bin “erst” seit 4 Jah­ren fleisch– und fisch­los und selbst das fühlt sich wun­der­bar an! Seit ca. 2 Wochen ernähre ich mich auch ohne Milch­pro­dukte und das fühlt sich noch viel bes­ser an!

    Ich habe auch Mit­ge­fühl für die Hüh­ner und ihre Eier-schon immer gehabt und hatte immer ein schlech­tes Gewis­sen, wenn ich Eier aß. Ich ver­su­che jetzt auch auf die Bio-bzw. Freiland-Eier zu verzichten.

    Aber ich werde das auch hin­be­kom­men ;-) Denn ich will nicht, dass durch mich irgend­wel­che Tiere lei­den oder ich ihre Res­sour­cen esse (z.B. Honig).

    Wir wer­den sehen, wie meine Kartoffel-Puffer ohne Ei gelingen!

  3. sse hu sagt:

    Liebe unbe­kannte Freunde

    schlicht und einfach

    sse hu ist BE-GEIST-ERT
    von dem was Ihr da geschaf­fen habt

    schon lange spue­ren wir, dass vege­ta­isch zu leben ein inne­res Muss ist
    als meine Frau und ich — beide sind gegen jeden Dog­ma­tis­mus und beide ver­su­chen seit Jahr­zehn­ten BEWUSST zu leben — erkann­ten, dass alles in die­ser Welt MANIPULATION ist und das wir tatsa­ech­lich nichts “wis­sen” und das dies in jedem Gebiet gleich ist, wir also skla­ven der inter­es­sens­grup­pen jeder art sind, wurde uns BEWUSST, dass wir keine Aus­re­den mehr haben. Und so leben wir seit vier Mona­ten nircht nur vege­ta­risch, son­dern auch VEGAN und nicht nur das, wir ver­zich­ten bewusst auf Zucker, Oele, Milch,Eier halt alles, was bis­her zum Krank­wer­den bestimmt war. Fan­tas­ti­sche Neben­er­scheinng. Meine Frau hat 16 kilo abge­nom­men mit die­ser form der Erna­eh­rung, ich 11, beide haben die Blut­druck­me­di­ka­mente auf ein VIERTEL redu­ziert und ich Dia­be­tes II auf ein vier­tel — und ten­denz wei­ter­hin sin­kend…
    dabei schmeckt uns die neue Erna­eh­rung wun­der­bar…
    wer mehr dar­u­e­ber wis­sen will, moege mir schreiben

    ssehu@msn.com

    wisst ihr schon, das diese super­ge­fa­ehr­li­che “schwei­ne­grippe” men­schen­ge­macht ist — wird todgeschwiegen…

    alles Liebe

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Wer Tiere quält ist unbeseelt und Gottes guter Geist ihm fehlt. Mag noch so vornehm drein er schaun, man sollte niemals ihm vertraun. — Johann Wolfgang von Goethe