Imageproblem der Fleischbranche

Die fähigsten Absolventen der Agrarwissenschaften an den Universitäten entscheiden sich immer mehr für andere Wissenschaftszweige und wollen nicht mehr in der Fleischbranche tätig sein.
Um den Ruf der Fleischbranche steht es so schlecht, wie schon lange nicht mehr. Mit dämlichen Werbespots erreicht die Branche hauptsächlich die Unterschicht. Wer gebildet und besser verdient, isst heute am wenigsten Schnitzel und Kotelett.
Historisch gesehen assen jene Menschen mehr Fleisch, die auch gesellschaftlich und sozial einen höheren Status hatten. Dieser Trend wandelt sich zur Zeit von Grund auf neu. Der Fleischkonsum sinkt mit steigendem Bildungsniveau und Einkommen. Diplomaten und Wohlhabende essen am wenigsten Fleisch laut einer nationalen Verzehrstudie in Deutschland. Alljährlich kann man auch am World Economic Forum (WEF) in Davos beobachten, wie sich die “Elite” der Welt hauptsächlich an den vegetarischen Buffets verköstigt.
Der Ruf der Fleischbranche ist schlechter als jener der Banken, Süsswarenindustrie oder der Chemiesektor. Richtige Aufklärung und Studien das Fleisch Krankheiten begünstigt und verursacht, tragen auch zum Imageproblem der Fleischbranche bei. Dazu kommen Gammelfleischskandale, BSE, mangelnder Tierschutz und schlampende Behörden.
Wer ungebildet, weniger Geld zur Verfügung hat, isst hauptsächlich Produkte vom Kadaver.
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LoL Selten so einen Müll gelesen
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