Abkehr vom Fleisch

Fleisch, das war ges­tern. Fast­food­ket­ten bie­ten Gemü­se­bur­ger an, an der Freien Uni­ver­si­tät in Ber­lin gibt es die erste vege­ta­ri­sche Mensa Deutsch­lands, ganze Wohn­ge­mein­schaf­ten ver­zich­ten auf tie­ri­sche Lebens­mit­tel, und nicht nur in den USA dis­ku­tiert man über das aktu­elle Buch des New Yor­ker Best­sel­ler­au­to­ren Jona­than Safran Foer: Ist es wirk­lich unethisch, Tiere zu essen? Als Welt­an­schau­ung gibt es “Vege­ta­ris­mus” schon seit dem 19. Jahr­hun­dert, doch noch nie fand er mehr Anhän­ger als heute. Ist es vor allem der Wunsch nach Gesund­heit oder das Mit­leid mit den Tie­ren? Sind es die Lebens­mit­tel­skan­dale oder die Debatte über den Kli­ma­wan­del, die Men­schen plötz­lich über­all zu Ganz– oder Teilzeit-Vegateriern wer­den lässt?

Im Novem­ber 2009 erschien Foers ers­tes Sach­buch, das sich unter dem Titel Eating ani­mals mit den Pro­ble­men der indus­tria­li­sier­ten Tier­pro­duk­tion auseinandersetzt.

http://www.eatinganimals.com/

Schö­ner Arti­kel in der Süd­deut­schen Zei­tung vom 14. März 2010

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