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Get rid of baths
Do not take baths, take showers. You will save about half the amount of water that you would if you were taking a bath.
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Drängendes Szenario

Sehen Sie, der gegen­wär­tige Ver­lauf des Kli­ma­wan­dels ist schlim­mer als das vom UNO-Weltklimarat (IPCC) ange­nom­mene schlimmst­mög­li­che Sze­na­rio und die ver­hee­ren­den und oft töd­li­chen Aus­wir­kun­gen wer­den bereits gese­hen durch solch extreme Ereig­nisse wie Orkane, Über­schwem­mun­gen, Dür­ren und Hitzewellen.

Sogar wenn die Welt den Aus­stoß der Treib­haus­gase ver­rin­gert, wird der Pla­net Zeit brau­chen, um sich von den bereits in der Atmo­sphäre befind­li­chen Treib­haus­ga­sen zu erholen.

Darum ist es not­wen­dig, sich auf die kurz­le­bi­gen Gase zu kon­zen­trie­ren, beson­ders auf Methan. Methan ist min­des­tens 72 Mal stär­ker erwär­mend als CO2 – über einen Zeit­raum von 20 Jah­ren gese­hen. Die größte Quelle von Methan ist die Vieh­zucht­in­dus­trie, die tat­säch­lich eine der Haupt­ur­sa­chen der glo­ba­len Erwär­mung ist, die gestoppt wer­den muss.

Aber erlau­ben Sie mir zunächst, Ihnen einige der jüngs­ten Belege über die Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels auf das Leben von Men­schen und Tie­ren mitzuteilen.

A) ARKTISCHE EISSCHMELZE
Hier haben wir zunächst die Eis­schmelze in der Ark­tis. Die Ark­tis oder der Nord­pol könn­ten im Jahr 2012 eis­frei sein – 70 Jahre vor den Schät­zun­gen des IPCC. Ohne das schüt­zende Eis, das das Son­nen­licht reflek­tiert, kann 90 % der Son­nen­wärme ins offene Was­ser ein­drin­gen und so die glo­bale Erwär­mung beschleunigen.

Die Ver­än­de­run­gen in der Eis­de­cke der Ark­tis sind dra­ma­tisch; Kli­ma­to­lo­gen sagen, dass nur 10 Pro­zent davon älte­res und dicke­res Eis ist, wäh­rend 90 Pro­zent neu gebil­de­tes und dün­nes Eis ist.

Eine wei­tere Ver­än­de­rung in der Ark­tis ist das Auf­tauen des Per­ma­frost­bo­dens – einer nor­ma­ler­weise gefro­re­nen Erd­schicht, in der Methan gela­gert ist. Durch das Auf­tauen die­ser Schicht ist es zur Frei­set­zung von Methan gekom­men und die atmo­sphä­ri­schen Werte sind seit 2004 stark gestie­gen. Eine wei­tere glo­bale Erwär­mung, die einen Wert von 2 über­steigt, könnte wei­tere Mil­li­ar­den Ton­nen Methan in die Atmo­sphäre frei­set­zen und zu einer mas­sen­haf­ten Aus­lö­schung des Lebens auf die­sem Pla­ne­ten führen.

Da die mas­si­ven Eis­de­cken Grön­lands und der Ant­ark­tis außer­dem wei­ter­hin schmel­zen, wer­den in der Folge ein kata­stro­pha­ler Mee­res­spie­gel­an­stieg und stär­kere Stürme erwartet.

Wenn die gesamte west­ant­ark­ti­sche Eis­de­cke schmölze, wur­den die welt­wei­ten Mee­res­spie­gel um min­des­tens 3,30 m bis 3,50 m stei­gen, wodurch über 3,2 Mil­li­ar­den Men­schen betrof­fen wären, die bis zu 200 Mei­len von der Küste ent­fernt leben – das ist die Hälfte der Welt­be­völ­ke­rung. Und US-Wissenschaftler des natio­na­len Schnee– und Eis­da­ten­zen­trum sagen jetzt, dass der Mee­res­spie­gel wesent­lich höher anstei­gen würde als erwar­tet, wenn die gesamte Ant­ark­tis abschmel­zen würde – man­che spre­chen sogar von bis zu 70 Metern, was noch töd­li­cher für alle Lebe­we­sen auf der Erde wäre.

B) UNTERGEHENDE LÄNDER UND KLIMAFLÜCHTLINGE
Das nächste Pro­blem: Wir haben unter­ge­hende Län­der und Kli­ma­flücht­linge. Im Moment sind min­des­tens 18 Inseln in aller Welt voll­stän­dig unter­ge­gan­gen, wobei mehr als 40 wei­tere Insel­na­tio­nen durch stei­gende Mee­res­spie­gel gefähr­det sind. In einem Bericht der Inter­na­tio­na­len Orga­ni­sa­tion für Migra­tion wird erklärt, dass bis zu 200 Mil­lio­nen oder sogar bis zu einer Mil­li­arde Men­schen bis 2050 oder zu unse­ren Leb­zei­ten zu Kli­ma­flücht­lin­gen werden.

Es han­delt sich um Men­schen, die ihre Insel oder ihre an der Küste gele­gene Woh­nung auf­grund der stei­gen­den Mee­res­spie­gel oder wegen der Permafrost-Schmelze – die kom­plette Gemein­den oder Natio­nen ver­sin­ken oder zusam­men­bre­chen las­sen – ver­las­sen müssen.

C) GLETSCHERSCHMELZE UND WASSERMANGEL
Das nächste Pro­blem, das wir haben: Die Glet­scher­schmelze und der Was­ser­man­gel. Die meis­ten Glet­scher des Pla­ne­ten wer­den in ein paar Jahr­zehn­ten ver­schwun­den sein, was das Über­le­ben von mehr als 2 Mil­li­ar­den Men­schen gefährdet.

Eine Mil­li­arde die­ser Men­schen wird unter den Aus­wir­kun­gen des Rück­zugs der Glet­scher im Hima­laja lei­den, der schnel­ler als anderswo in der Welt statt­fin­det, da sich zwei Drit­tel der 18.000 Glet­scher der Region zurück­zie­hen. Die anfäng­li­chen Aus­wir­kun­gen der Glet­scher­schmelze sind zer­stö­re­ri­sche Über­schwem­mun­gen und Erdrutsche.

Da der Rück­zug des Eises wei­ter­geht hat das ver­rin­gerte Regen­fälle, ver­hee­rende Dür­ren und Was­ser­man­gel zum Ergebnis.

D) OZEANISCHE TOTZONEN
Als Nächs­tes: Tot­zo­nen im Ozean. Der Kli­ma­wan­del schafft Mee­res­ge­biete, die als Tot­zo­nen bekannt sind, und von denen es jetzt mehr als 400 gibt. Sie ent­ste­hen beson­ders durch den Ein­trag des Dün­gers aus der Vieh­wirt­schaft und tra­gen zum Man­gel an Sau­er­stoff bei, der not­wen­dig ist, um Leben zu erhalten.

E) REKORDHITZE
Wir haben auch Rekord­hit­ze­pe­rio­den. Das letzte Jahr­zehnt hat min­des­tens zwei­mal die hei­ßes­ten Durch­schnitts­jah­res­tem­pe­ra­tu­ren erlebt, die je in der Geschichte unse­res Pla­ne­ten ver­zeich­net wur­den. 2003 wurde Europa von einer Rekord-Hitzewelle getrof­fen, die Zehn­tau­sende von Men­schen­le­ben for­derte. Hit­ze­wel­len gin­gen auch den schlimms­ten jemals in der aus­tra­li­schen Geschichte ver­zeich­ne­ten Busch­brän­den voraus.

F) ZUNAHME VON STÜRMEN
Außer­dem neh­men die Stürme zu. Bei der Stärke und der Dauer von Orka­nen und tro­pi­schen Stür­men wurde in den letz­ten 30 Jah­ren eine 100 %ige Stei­ge­rung ver­zeich­net. Das – so die Wis­sen­schaft­ler am Mas­sa­chu­setts Insti­tut für Tech­no­lo­gie (MIT) in den USA – ist wahr­schein­lich auf den Klima beding­ten Anstieg der Mee­res­tem­pe­ra­tu­ren zurückzuführen.

G) FREI LEBENDE TIERARTEN VERSCHWINDEN
Als Nächs­tes haben wir das Ver­schwin­den der frei leben­den Tier­ar­ten. Füh­rende Ökolo­gen sagen, dass der Rück­gang der Wild­tiere auf­grund der Aus­rot­tung der Spe­zies so rapide ist, dass es dafür kei­nen Ver­gleich in der Moderne gibt. Die Wis­sen­schaft­ler sagen nun auch vor­aus, dass die 16.000 gefähr­de­ten Tier­ar­ten 100 Mal schnel­ler aus­ge­rot­tet sein könn­ten als ursprüng­lich angenommen.

H) DÜRRE UND WÜSTENBILDUNG
Dann haben wir Dür­ren, Wüs­ten­bil­dung. In Nepal und Aus­tra­lien wur­den die Busch­brände in die­sem Jahr durch die Tro­cken­heit sehr verstärkt.

In Afrika wur­den die Men­schen in Soma­lia, Äthio­pien und Sudan – um nur einige zu nen­nen – durch die Dürre lahm gelegt. Nach Aus­sage der Ver­ein­ten Natio­nen gefähr­den die Wüs­ten­bil­dung – die oft durch zu star­ken Bau­mein­schlag ent­steht – und Schä­den – die z. B. durch Akti­vi­tä­ten wie das Wei­den der Rin­der ent­ste­hen – das Wohl­er­ge­hen von mehr als 1,2 Mil­li­ar­den Men­schen in mehr als 100 Ländern.

Kost­bare Trink­was­ser­vor­räte trock­nen eben­falls aus – z. B. die Grund­was­ser füh­ren­den Schich­ten unter den Groß­städ­ten Peking, Delhi, Bang­kok und in Dut­zen­den ande­ren Regio­nen wie etwa dem Mitt­le­ren Wes­ten der Ver­ei­nig­ten Stat­ten; wäh­rend die Flüsse Gan­ges, Jor­dan, Nil und Yang­tse wäh­rend eines Groß­teils des Jah­res zu einem Rinn­sal redu­ziert sind.

In der schlimms­ten Tro­cken­pe­riode Chi­nas seit 5 Jahr­zehn­ten gin­gen in min­des­tens 12 nörd­li­chen Pro­vin­zen lebens­wich­tige Ern­ten ver­lo­ren und kos­te­ten die Nation Mil­li­ar­den US-Dollar an Hilfs­mit­teln für die Bau­ern, die Ver­luste erlit­ten hatten.

I) MENSCHLICHE GESUNDHEIT
Dann haben wir das Pro­blem der mensch­li­chen Gesund­heit. Laut einer schwei­ze­ri­schen Stu­die ist der Kli­ma­wan­del bereits für etwa 315.000 Todes­fälle im Jahr ver­ant­wort­lich. Wei­tere 325 Mil­lio­nen Men­schen sind stark beein­träch­tigt. Hinzu kommt jedes Jahr ein wirt­schaft­li­cher Ver­lust von 125 Mil­li­ar­den USD.

Am schlimms­ten betrof­fen sind die Ent­wick­lungs­län­der in Afrika, andere sehr bedrohte Gebiete sind in Süd­asien und kleine Inselnationen.

LÖSUNG

Okay, wir haben genug von dem Pro­blem; aber wir haben Lösun­gen für die­ses Pro­blem. Es mag nicht sehr früh sein, aber es ist noch nicht zu spät, wir kön­nen unser Zuhause – unser Planeten-Zuhause – noch immer ret­ten.
Okay, die Haupt-Lösung ist vegan, bio­lo­gisch vegan. Vega­nis­mus ret­tet unsere Welt.

Ich berichte Ihnen eins nach dem ande­ren wie der vegane Lebens­stil unsere Welt ret­ten würde. Zum Glück gibt es ein­fa­che Maß­nah­men, die wir ergrei­fen können.

Ich liste sie für Sie auf. Viele die­ser Gebiete, in denen wir die ver­hee­ren­den Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels sehen – wie die Eis­schmelze in der Ark­tis, die unter­ge­hen­den Län­der, der Was­ser­man­gel durch die Glet­scher­schmelze und sogar zuneh­mende Stürme – sind direkt vom Tem­pe­ra­tur­an­stieg auf der Erde betroffen.

Wir müs­sen also den Pla­ne­ten in ers­ter Linie abküh­len. Und die beste Weise, die glo­bale Erwär­mung zu stop­pen, ist, die Pro­duk­tion der Treib­haus­gase, die die Hitze erzeu­gen, zu beenden.

Logisch, nicht? Uns sind bereits die Anstren­gun­gen der Indus­trie oder des Trans­port­we­sens zur Reduk­tion des Treibhausgas-Ausstoßes bekannt. Aber Ver­än­de­run­gen auf die­sen Gebie­ten dau­ern zu lange – mehr als wir uns leis­ten kön­nen bei die­sem Tempo, zum jet­zi­gen Zeit­punkt. Einer der wirk­sams­ten und schnells­ten Wege, die Hitze in der Atmo­sphäre zu redu­zie­ren, ist, die Methan-Produktion auszuschalten.

Methan fängt nicht nur 72 Mal mehr Hitze ein als CO2, es ver­schwin­det auch viel schnel­ler als CO2 aus der Atmo­sphäre. Wenn wir als damit auf­hö­ren, Methan zu pro­du­zie­ren, kühlt sich die Atmo­sphäre schnel­ler ab, als wenn wir damit auf­hö­ren, Koh­len­di­oxid zu produzieren.

Ver­ste­hen Sie, was ich meine? Eine bio­lo­gisch vegane Lebens­weise hat einen segens­rei­chen küh­len­den Effekt, da sie das Methan und andere Treib­haus­gase redu­ziert, die ver­häng­nis­voll sind für unser Überleben.

1) DIE ELIMINIERUNG VON METHAN
Wir kön­nen damit anfan­gen, den größ­ten Methan­pro­du­zen­ten der Welt zu redu­zie­ren, näm­lich die Vieh­zucht. Um also den Pla­ne­ten am schnells­ten abzu­küh­len, müs­sen wir auf­hö­ren, Fleisch zu ver­zeh­ren, und so die Vieh­wirt­schaft been­den und die Treib­haus­gase – Methan und andere gif­ti­gen Gase aus der Vieh­wirt­schaft – stoppen.

Wenn jeder in der Welt diese ein­fa­che aber starke Methode einer tier­freien Ernäh­rung auf­grei­fen würde, dann könn­ten wir die Aus­wir­kun­gen der glo­ba­len Erwär­mung in kür­zes­ter Zeit umkeh­ren. Wir hät­ten dann Zeit und wären in der Lage, Lang­zeit­maß­nah­men – z. B. umwelt­freund­li­chere Tech­no­lo­gien – zu ergrei­fen und auch das CO2 aus der Atmo­sphäre zu entfernen.

Tat­säch­lich ist es so, dass die Aus­wir­kun­gen all die­ser umwelt­freund­li­chen Anstren­gun­gen aus­ge­he­belt wer­den, wenn wir es ver­säu­men, die Fleisch­pro­duk­tion zu stop­pen. Oder wir ver­lie­ren den Pla­ne­ten, bevor wir über­haupt nur eine Chance haben, irgend­wel­che grü­nen Tech­no­lo­gien wie die Wind­kraft oder Son­nen­kraft oder mehr Hybrid-Autos zu installieren.

Beden­ken Sie bitte auch, dass zwar berich­tet wurde, dass die Vieh­wirt­schaft 18 % des welt­wei­ten Treib­haus­gas­aus­sto­ßes erzeugt, – was mehr ist als alle Ver­kehrs­mit­tel der Welt zusam­men­ge­nom­men – dass es sich jedoch um eine Unter­schät­zung han­delt, weil kürz­lich über­prüfte Berech­nun­gen erga­ben, dass sie wahr­schein­lich mehr als 50 % der welt­wei­ten Emis­sio­nen erzeugt.

Ich wie­der­hole: Die Vieh­wirt­schaft wurde neu berech­net und erzeugt wahr­schein­lich mehr als 50 % der welt­wei­ten Emis­sio­nen – mehr als 50 % stam­men aus der Vieh­wirt­schaft. Das war also die Haupt-Lösung.

2) DIE ELIMINIERUNG ANDERER GASE
Als Zwei­tes: die Eli­mi­nie­rung ande­rer Gase. Neben Methan wer­den von der Vieh­wirt­schaft auch noch andere töd­li­che, gif­tige Gase ausgestoßen.

Mit 65 % ist sie die größte Quelle von Lach­gas – einem Treib­haus­gas, das ein unge­fähr 300 Mal stär­ke­res Erwär­mungs­po­ten­zial als CO2 besitzt; sie stößt auch
64 % allen Ammo­niaks aus, das sau­ren Regen und Schwe­fel­was­ser­stoff – ein töd­li­ches Gas – pro­du­ziert. Die Vieh­wirt­schaft zu stop­pen bedeu­tet also auch, diese töd­li­chen Gase und auch das Methan zu auszuschalten.

3) DAS AUFHALTEN DER TOTZONEN
Drit­tens: das Auf­hal­ten der Tot­zo­nen. Die Vieh­wirt­schaft zu been­den hat wei­tere rie­sige Vor­teile. Ozea­ni­sche Tot­zo­nen z. B. wer­den vor allem durch den Dün­ge­mit­telein­trag der Land­wirt­schaft her­vor­ge­ru­fen – Dün­ge­mit­tel, die haupt­säch­lich zur Pro­duk­tion von Tier­fut­ter gebraucht werden.

Tot­zo­nen sind eine ernst­hafte Bedro­hung für die Ökosys­teme der Meere, aber sie kön­nen wie­der­be­lebt wer­den, wenn wir auf­hö­ren, sie durch unsere Viehzucht-Aktivitäten zu verschmutzen.

Hören Sie auch auf zu fischen, dann wird es wie­der einen Anstieg bei der Zahl der Mee­res­le­be­we­sen geben. Seit­dem durch star­kes Fischen die Sar­di­nen an der nami­bi­schen Küste ver­schwun­den sind, haben Erup­tio­nen von schäd­li­chen Gasen eine Tot­zone geschaf­fen, die das Ökosys­tem des Gebie­tes zer­stört – weil diese eine schlichte aber ökolo­gisch nütz­li­che, starke Spe­zies fehlt. Kön­nen Sie sich das vor­stel­len? Nur die Sardinen.

Wir müs­sen also das Fischen stop­pen und auch alle ande­ren tie­ri­schen Erzeug­nisse, um unse­ren leben­di­gen Ozean und unsere Gewäs­ser zu schüt­zen, das ist lebens­wich­tig für unser Über­le­ben. Sie wis­sen das.

4) BEENDIGUNG DER WÜSTENBILDUNG
Nun zum vier­ten Punkt: Wir müs­sen die Wüs­ten­bil­dung stop­pen. Wir kön­nen es. Die Wüs­ten­bil­dung ist eine andere Aus­wir­kung des Kli­ma­wan­dels, die wie­derum mit der Vieh­wirt­schaft zu tun hat.

Zum Bei­spiel haben kürz­li­che For­schun­gen in Mexiko erge­ben, dass 47 % Ihres Lan­des bereits der Wüs­ten­bil­dung unter­lie­gen – Wüste gewor­den sind – auf­grund der Schä­den durch die Vieh­wirt­schaft. Sehen Sie?
Und wei­tere 50–70 % des mexi­ka­ni­schen Lan­des lei­det bis zu einem gewis­sen Grad unter Tro­cken­heit. Die Über­wei­dung durch Nutz­tier­her­den, die fast ein Drit­tel der Ober­flä­che der Erde in Anspruch neh­men, ist eine der Haupt­ur­sa­chen der Wüs­ten­bil­dung und ande­rer Schä­den; und sie ist ver­ant­wort­lich für mehr als 50 % der Bodenerosion.

Wir müs­sen das Wei­den der Rin­der­her­den been­den, um unse­ren Boden und unser Leben zu schützen.

5) BEENDIGUNG DES WASSERMANGELS
Punkt fünf: Wir kön­nen den Was­ser­man­gel been­den.
Wäh­rend Dür­ren immer mehr Bevöl­ke­run­gen pla­gen, kön­nen wir es uns nicht erlau­ben, gleich­zei­tig Was­ser zu verschwenden.

Die Fleisch­pro­duk­tion ver­braucht immense Men­gen von Was­ser, wie Sie wis­sen. Es wer­den bis zu 4.542 Liter fri­schen und guten sau­be­ren Was­sers für die Erzeu­gung von nur einer Por­tion Rind­fleisch verbraucht.

Im Gegen­satz dazu kos­tet eine voll­stän­dige vegane Mahl­zeit nur 370 Liter Was­ser. Das sind mehr als 90 Pro­zent weni­ger. Wenn wir also den Was­ser­man­gel stop­pen und das kost­bare Was­ser bewah­ren wol­len, müs­sen wir die tie­ri­schen Erzeug­nisse abstellen.

6) VERBOT DER ENTWALDUNG
Sechs­tens: Wir kön­nen die Ent­wal­dung stop­pen. Wir müs­sen die Ent­wal­dung ver­bie­ten. Und wir müs­sen natür­lich mehr Bäume pflan­zen. Wo immer Ero­sion statt­fin­det oder lee­res Land ist, müs­sen wir Bäume pflan­zen. Okay.
Nun, die Ent­wal­dung wird größ­ten­teils durch die Fleisch­pro­duk­tion ange­trie­ben.
Schät­zun­gen der Ver­ein­ten Natio­nen gehen davon aus, dass die Ent­wal­dung für etwa 20 % aller Treibhausgas-Emissionen steht. Fast die ganze Ent­wal­dung an sich hat mit der Fleisch­pro­duk­tion zu tun.

Acht­zig Pro­zent des gefäll­ten Amazonas-Regenwaldes ist als Vieh­weide vor­ge­se­hen, um die Tiere auf die Schlach­tung vor­zu­be­rei­ten. Auf dem Rest wird Soja ange­baut, das auch größ­ten­teils als Vieh­fut­ter ver­wen­det wird.
Tier­pro­dukte zu stop­pen bedeu­tet also, unse­ren kost­ba­ren Wald – die Lun­gen unse­rer Erde und den ent­schei­den­den Fak­tor für unser Über­le­ben – zu schützen.

7) SOFORTIGE VERRINGERUNG DER FINANZIELLEN KOSTEN
Sieb­tens: Wir müs­sen die finan­zi­el­len Kos­ten ver­rin­gern. Sehen Sie, unsere Füh­rer sind beun­ru­higt über die Kos­ten zur Abschwä­chung des Kli­ma­wan­dels.
Die gute Nach­richt ist jedoch, dass wir die Kos­ten um die Hälfte und mehr redu­zie­ren könn­ten, wenn die Welt sich einer Fleisch redu­zier­ten oder tier­freien Ernäh­rung zuwen­den würde. Das bedeu­tet, dass wir meh­rere zehn Bil­lio­nen USD weni­ger aus­ge­ben würden.

Wenn die Welt zu einer vega­nen Ernäh­rung wech­seln würde, könn­ten wir mehr als 80 % der Kos­ten oder unge­fähr 32 Bil­lio­nen USD einsparen.

8) AUF EIN MINIMUM GESENKTE GESUNDHEITSKOSTEN
Ach­tens: Wir müs­sen die Gesund­heits­kos­ten ver­rin­gern. Die Gesund­heits­ri­si­ken des Fleisch­ver­zehrs wer­den heut­zu­tage immer offen­sicht­li­cher. Rin­der erhal­ten rou­ti­ne­mä­ßig exzes­sive Men­gen von Hor­mo­nen und Anti­bio­tika, die dann wie­derum, wenn sie als Fleisch ver­zehrt wer­den, die mensch­li­che Gesund­heit gefähr­den. An den Schlacht­or­ten gibt es auch gif­tige Neben­pro­dukte wie Ammo­niak und Schwe­fel­di­oxid. Diese gif­ti­gen Sub­stan­zen haben auf­grund ihrer extre­men Toxi­zi­tät bereits den Tod von Arbei­tern verursacht.

Als so genann­tes Nah­rungs­mit­tel ist Fleisch ein­fach eines der unge­sün­des­ten, gif­tigs­ten, unhy­gie­nischs­ten Dinge, die sich der Mensch über­haupt ein­ver­lei­ben kann.

Wir soll­ten über­haupt nie Fleisch essen, wenn wir unsere Gesund­heit und unser Leben lie­ben und schät­zen. Wir leben län­ger ohne Fleisch, sind gesün­der und wei­ser ohne Fleisch. Es ist wis­sen­schaft­lich bewie­sen, dass Fleisch alle mög­li­chen Krebs­ar­ten, auch Herz­er­kran­kun­gen, Blut­hoch­druck, Schlag­an­fälle und Fett­sucht ver­ur­sacht. Die Liste ist viel, viel län­ger. Alle diese Krank­hei­ten töten jedes Jahr Mil­lio­nen von Men­schen. Mil­lio­nen von Men­schen ster­ben durch Krank­hei­ten, die mit Fleisch in Ver­bin­dung ste­hen, wäh­rend Mil­lio­nen ande­rer ernst­haft erkran­ken und auch Behin­de­run­gen erleiden.

Die durch den Fleisch­ver­zehr ver­ur­sach­ten Tra­gö­dien neh­men kein Ende. Fleisch­es­sen ist abso­lut untrag­bar. Wir soll­ten das jetzt auf­grund all der wis­sen­schaft­li­chen und medi­zi­ni­schen Belege wis­sen. Bitte hören Sie auf, Fleisch zu essen.

Auch ein­fach nur Ihrer eige­nen Gesund­heit zuliebe. Sie wol­len für Ihr Kin­der und Enkel lange leben und sie wol­len gesund leben. Wir haben noch nicht ein­mal die dre­cki­gen Bedin­gun­gen erwähnt, die Gefan­gen­schaft, in der die Tiere bis zu ihrer Schlach­tung gehal­ten wer­den, die die Über­tra­gung von Krank­hei­ten wie den Schweingrippen-Virus för­dern. Tat­säch­lich sind einige der durch Fleisch über­tra­ge­nen Krank­hei­ten – wie z. B. die mensch­li­che Form des Rin­der­wahns – tra­gi­scher­weise in jedem Fall töd­lich. Wer sich mit Rin­der­wahn infi­ziert, ist dem Tod geweiht; das ist trau­rig und betrüblich.

Andere Krank­heits­über­trä­ger wie E.coli, Sal­mo­nel­len usw. kön­nen eben­falls ernste Gesund­heits­pro­bleme ver­ur­sa­chen – Lang­zeit­schä­den, die manch­mal sogar zum Tod füh­ren. Kurz gesagt: Ein­fach nein zu Fleisch zu sagen, macht uns rei­cher, gesün­der und – ganz beson­ders wich­tig – macht uns zu einer wei­se­ren Per­son und auch zu einem gro­ßen Hel­den. Denn es ist die ein­zige recht­zei­tige Weise, das Über­le­ben unse­rer Kin­der und Enkel zu sichern.

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“Wenn wir selbst die lebendigen Gräber von ermordeten Tieren sind,
wie können wir dann irgendeinen idealen Zustand auf dieser Erde erwarten?”
— George Bernard Shaw