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Do not take baths, take showers. You will save about half the amount of water that you would if you were taking a bath.
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Der beste Tierschutz ist, die Tiere lebenswert am Leben zu lassen.

Schottisches Hochlandrind

Schot­ti­sches Hochlandrind

Die Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tä­rin im Bun­des­um­welt­mi­nis­te­rium, Astrid Klug, warnt. „Der Kli­ma­wan­del ist für die bio­lo­gi­sche Viel­falt eine Zeit­bombe. Bei einem Anstieg der glo­ba­len Erwär­mung um mehr als 1,5 bis etwa 2,5 Grad gegen­über heu­ti­gen Wer­ten wären 20 bis 30 Pro­zent der Arten welt­weit vom Aus­ster­ben bedroht”

Der Mensch trägt dazu bei, den Pro­zess der Kli­ma­er­wär­mung noch zu beschleu­ni­gen, bis­her half die Natur, die Aus­wir­kun­gen unse­rer Emis­sio­nen von Treib­haus­ga­sen abzu­puf­fern. Von unse­ren hei­mi­schen Moo­ren bis zum tro­pi­schen Regen­wald — wir schwä­chen der­zeit diese ein­zig­ar­tige Fähig­keit der Natur immer wei­ter und sind im Begriff, sie teil­weise sogar ganz zu zerstören.

Im Jahr 2004 ver­öf­fent­lichte die Fach­zeit­schrift „Nature” die Nach­richt, die alle bis­he­ri­gen Hor­ror­sze­na­rien noch über­traf. Eine auf­wän­dige Stu­die der Uni­ver­si­tät Leeds hatte erge­ben, dass bis zum Jahr 2050 über eine Mil­lion Tier– und Pflan­zen­ar­ten aus­ster­ben wer­den. (Heute star­ben wie­der 219 Arten!)

Der WWF sieht sich damit in sei­nen Ana­ly­sen bestä­tigt: Der vom Men­schen ver­stärkte Treib­haus­ef­fekt und der dadurch bedingte Kli­ma­wan­del stel­len die größte aller Bedro­hun­gen für die Arten­viel­falt auf unse­rem Pla­ne­ten dar. Die Gefähr­dung der natür­li­chen Lebens­räume ist zugleich eine Gefähr­dung unse­rer Nah­rungs– und damit Existenzgrundlage.

Neben der Kli­ma­er­wär­mung stellt der welt­weit stei­gende Kon­sum an land­wirt­schaft­li­chen Erzeug­nis­sen eine wei­tere Gefahr dar. Das rasche Bevöl­ke­rungs­wachs­tum bedingt, dass immer mehr Land für Acker­bau, Aqua­kul­tur und Vieh­zucht benö­tigt wird. Men­schen ver­nich­ten, über­dün­gen oder ver­schmut­zen welt­weit immer mehr Lebens­räume von Tie­ren und Pflan­zen. Für die Flei­scher­zeu­gung ist um ein viel­fa­ches mehr an pflanz­li­chen Pro­duk­ten wie Getreide und Soja not­wen­dig, als wenn die­ses direkt vom Men­schen auf­ge­nom­men würde. Ohne die Fleisch­pro­duk­tion wäre die Nah­rung für die gesamte Welt­be­völ­ke­rung ausreichend.

Wir müs­sen die­ses Arten­ster­ben stop­pen. Denn auch der Mensch ist Teil der Arten­viel­falt und kann mit­tel­fris­tig nur in einer weit­ge­hend intak­ten Umwelt mit hoher Bio­di­ver­si­tät überleben.

Die Fleisch­in­dus­trie ver­schmutzt nicht nur unsere Umwelt; sie nutzt auch jede Mög­lich­keit, soviel Fleisch, Milch und Eier, so schnell, so bil­lig und auf so wenig Raum wie mög­lich zu pro­du­zie­ren – das führt zu elen­den Bedin­gun­gen, unter denen Tiere lei­den müs­sen. Oft wer­den Kühe, Käl­ber, Schweine, Hüh­ner, Gänse, Hasen und andere Tiere in solch win­zi­gen Käfi­gen oder Stäl­len gehal­ten, dass sie sich nicht ein­mal umdre­hen, geschweige denn ihrem natür­li­chen Bewe­gungs­drang nach­ge­hen kön­nen. Ihnen wird jeg­li­che Form der Frei­heit genom­men, so dass sie ihre gesamte Ener­gie in die Pro­duk­tion von Fleisch, Eiern und Milch für den Men­schen inves­tie­ren müs­sen. Des Wei­te­ren sind die Tiere so gezüch­tet, dass sie noch schnel­ler wach­sen und wesent­lich mehr Milch und Eier pro­du­zie­ren, als dies im Nor­mal­fall mög­lich wäre. Zusätz­lich ver­ab­reicht man ihnen Medikamente.

Las­sen Sie sich nicht von Aus­zeich­nun­gen und Sie­geln täu­schen. Deren Defi­ni­tio­nen sowie die Durch­set­zung bereits beste­hen­der Regu­lie­run­gen, sind oft unbe­stän­dig und sol­len nur über die tat­säch­li­chen Gege­ben­hei­ten hin­weg­täu­schen. Des­halb ist es häu­fig schwer zu wis­sen, wel­che Pro­dukte nun wirk­lich von Tie­ren stam­men, die bes­ser behan­delt wer­den. Auf­grund der Tat­sa­che, dass sich kaum eine Aus­zeich­nun­gen oder Sie­gel auf Trans­port oder Schlach­tung bezieht, und auch kaum ein Sie­gel kör­per­li­che Ver­stüm­me­lun­gen wie das Kür­zen von Schnä­beln und Schwän­zen, das Beschnei­den von Ohren und Abtren­nen von Hör­nern ver­bie­tet, gehen die schlimms­ten Grau­sam­kei­ten unein­ge­schränkt weiter.

In den meis­ten Tier­schutz­ge­set­zen steht heute: “Nie­mand darf einem Tier ohne ver­nünf­ti­gen Grund Schmer­zen, Lei­den oder Schä­den zufü­gen.”  Das die Fress­lust auf Kada­ver­fleisch kein sol­cher Grund ist, ver­steht sich eigent­lich von selbst.

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Was Sie tun kön­nen:

Der Umstieg auf eine rein pflanz­li­che Ernäh­rung ist ein sehr wich­ti­ger Schritt; Sie tun damit dem Pla­ne­ten und all sei­nen Bewoh­nern einen gro­ßen Gefal­len. Es gibt heut­zu­tage so viele groß­ar­tige rein pflanz­li­che Optio­nen, dass Sie nach Ihrem Umstieg sagen wer­den, es hätte Ihnen noch nie bes­ser geschmeckt. Und sei es nun der Umwelt, Ihrer Gesund­heit oder den Tie­ren zu Liebe: mit die­ser ein­fa­chen Ent­schei­dung kön­nen Sie die Welt verändern.

“Eine der bla­ma­bels­ten Ange­le­gen­hei­ten der mensch­li­chen Ent­wick­lung ist, dass das Wort “Tier­schutz” über­haupt geschaf­fen wer­den musste.”(Hermann Hesse)

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Zufälliges Zitat

Kinder haben eine natürliche Abneigung gegenüber Fleischgerichten und ziehen pflanzliche Nahrungsmittel vor. Es ist höchst wichtig, diesen ursprünglichen und natürlichen Geschmack nicht zu verderben, und Kinder nicht zu Fleischessern zu machen… denn es ist doch gewiss, dass Fleischessen zu wilderer und grausamerer Entwicklung führt… — JEAN JAQUES ROUSSEAU